9. Niedersächsischer Orchesterwettbewerb zieht 40 Ensembles an

800 Musiker in Rotenburg

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Bürgermeister Andreas Weber (v.l.), Volker Eichler von der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde, Hannes Piening vom Landesmusikrat sowie Hartmut Leefers und Tilman Purrucker von der Kontaktstelle Musik werben für den Orchesterwettbewerb.

Rotenburg - Von Michael Krüger. Nach dem Städtetreffen steht in Rotenburg schon das nächste Großereignis vor der Tür: Vom 3. bis 5. Juli werden 20 Ensembles mit mehr als 800 Musikern um die besten Noten beim 9. Niedersächsischen Orchesterwettbewerb spielen. Ein Wochenende voller Musik und Begegnungen – „etwas ganz Hervorragendes“, betonte Bürgermeister Andreas Weber (SPD) am Freitag bei der Vorstellung des Programms.

Alle vier Jahre lässt der Landesmusikrat die engagiertesten Laienorchester um die Gunst einer Jury spielen. Seit 2013 liefen die Planung, als Austragungsort Rotenburg auf Goslar folgen zu lassen. Nun ist es soweit. „Dafür sprachen drei Gründe“, sagte der Generalsekretär des Landesmusikrats, Hannes Piening: „Das Engagement für Laienmusik ist hier ganz wahnsinnig ausgeprägt. Dann sind die Örtlichkeiten, die für uns zur Verfügung stehen, perfekt. Und von offizieller Seite gab es immer eine hervorragende Unterstützung.“

Am Freitag, 3. Juli, um 16 Uhr beginnt der Wettbewerb in der Aula des Ratsgymnasiums. Und gleich zu Beginn wird der einzige lokale Vertreter auf der Bühne stehen: die „Akkord-Fabrik“ des Musikvereins Rotenburg. Es folgen bis Sonntagmittag die Orchesterbeiträge unterschiedlichster Art, vom kleinen Kammerorchester bis zur 80 Musiker starken Gruppe des Jugend-Sinfonie-Orchesters der Städtischen Musikschule Braunschweig. Die Ensembles treten in zwölf verschiedenen Kategorien an, die Besten dürfen dann am Deutschen Orchesterwettbewerb 2016 in Ulm teilnehmen. Für diejenigen, die sich nach dem Punktesystem nicht qualifizieren können, werden zudem weitere Preise ausgelobt. Der Landesverband Musikunterricht lädt ein Orchester zu einem Auftritt bei der Landesbegegnung „Schulen musizieren“ ein, und auch die Stadt Rotenburg hat einen Förderpreis gestiftet. Dieser sieht für eine Gruppe ein Probenwochenende mit Übernachtung und Verpflegung in der Jugendherberge Rotenburg vor, wo auch Anfang Juli schon viele Teilnehmer wohnen werden. Die Sparkasse Rotenburg-Bremervörde hat zudem einen Zuschuss in Höhe von 500 Euro in Aussicht gestellt, wenn der Förderpreis-Gewinner zusätzlich ein Konzert in der Kreisstadt geben will. Alle Auftritte sind übrigens öffentlich, das genaue Programm ist online einsehbar. Zum großen Musik-Wochenende in Rotenburg zählen auch mehrere weitere Konzerte: Am Freitagabend tritt das Bundespolizeiorchester Hannover in der Aula der Realschule auf, am Samstagabend spielen im Ratsgymnasium die Big Bands der Schule und des Zevener St.-Viti-Gymnasiums mit dem Kreisjugendblasorchester und dem „Roy Frank Orchestra“. Zudem wird es Preisträgerkonzerte geben. Weber: „Ich rate allen Rotenburgern dringend, zu den Konzerten zu gehen.“

www.now-lmr-nds.de

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