Ehemalige Feuerwehrmänner aus Belgien besuchen Rotenburg / Städte möchten Austausch verjüngen

Neustart der Partnerschaft mit Aalter

Aalters Bürgermeister Patrick Hoste (l.) trug sich in das Goldene Buch der Stadt ein. Bürgermeister Andreas Weber hatte zuvor die Besucher aus Belgien im Ratssaal begrüßt. - Foto: Witte

Rotenburg - Von Farina Witte. Vor 43 Jahren wurde die Städtepartnerschaft zwischen Rotenburg und der belgischen Stadt Aalter urkundlich festgehalten. Über Jahre gab es einen regen Austausch zwischen den beiden Städten, und gerade zwischen den Feuerwehren sei der Kontakt eng gewesen, so Rotenburgs Bürgermeister Andreas Weber (SPD). Am vergangenen Wochenende besuchten einige ehemalige Aalter Feuerwehrmänner mit ihren Frauen die Kreisstadt.

Im Ratsaal empfingen die Rotenburger Feuerwehr und Bürgermeister Weber den Besuch aus Belgien. Viele der Feuerwehrleute kennen sich untereinander, denn es gab seit der 1974 bestehenden Städtepartnerschaft einige Besuche und Gegenbesuche. Doch die Tage in Rotenburg waren als Abschiedsbesuch gedacht, denn diejenigen, die den Austausch auf beiden Seiten gepflegt haben sind schon keine aktiven Feuerwehrleute mehr, so Weber in der Begrüßungsansprache. „Aber das soll so nicht sein, denn diese Partnerschaft zwischen Rotenburg und Aalter muss einfach weiterleben.“

Immerhin gebe es einiges, was die Städte schon verbinde. Zum Beispiel gibt es in Rotenburg die Aalter Allee und den Nobelsteder Weg. In Aalter wohnen einige Bürger dafür in der Rotenburglaan. 1999 wurde außerdem eine flämische Friedenseiche in der Nähe der Stadtkirche in Rotenburg gepflanzt.

Vor zwei Monaten reisten bereits einige Rotenburger nach Belgien. „Da haben wir uns dann darüber unterhalten, wie wir die Patenschaft wieder neu beleben können“, berichtet der Bürgermeister. In Aalter haben die Rotenburger Gäste festgestellt, dass das Rathaus schon eine Rotenburger Flagge gehisst hatte. Nun hat das Rotenburger Rathaus nachgelegt und zu dem Besuch der Aalter ebenfalls die Flagge der belgischen Stadt gehisst.

In Zukunft möchten die Vertreter der beiden Städte die Partnerschaft wieder verjüngen. „Mal schauen, ob wir da im nächsten Jahr vielleicht schon den ersten Anlauf machen können. Und heute ist das im Prinzip auch ein Neustart, und kein Ende“, meint Andreas Weber. Für möglich hält er einen Austausch zwischen den Schülern oder zwischen den Jugendfeuerwehren.

Die Aalter Bürgermeister Patrick Hoste und die Feuerwehrleute aus der belgischen Stadt trugen sich bei dem Empfang auch noch in das Goldene Buch ein.

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