Emine Bakici-Neujahr eröffnet im Sommer das „Cockpit 53°“

Neues Flugplatz-Bistro: Zwischenstopp nicht nur für Piloten

Frank Neujahr und Emine Bakici-Neujahr (v. l.) besichtigen mit Achim Figgen (Flugplatz Rotenburg) und Volker Meyer (Stadtwerke) die Baustelle.
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Noch ist viel zu tun: Frank Neujahr und Emine Bakici-Neujahr (v. l.) besichtigen mit Achim Figgen (Flugplatz Rotenburg) und Volker Meyer (Stadtwerke) die Baustelle.

Rotenburg – Seit Jahren gibt es nicht einmal Kaffee und belegte Brötchen für die Besucher und Piloten des Flugplatzes in Rotenburg. Wer dort bei einer Fahrradtour einen Zwischenstopp einlegt, muss hungrig und durstig die Weiterreise antreten.

Doch das soll sich im Sommer ändern. Die Stadtwerke investieren 600 000 Euro in den Neubau eines Restaurants mit Café – 100 000 Euro mehr als zunächst geplant. „Beim Abriss des alten Gebäudes aus den 1950er-Jahren sind wir auf einige böse Überraschungen gestoßen, die zu höheren Kosten geführt haben“, sagt Achim Figgen, Geschäftsführer der Flugplatz Rotenburg GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Stadtwerke. So mussten unter anderem die Toilettenanlagen aufwendig saniert werden.

Bis Ende Juni sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Die neuen Pächter wollen am liebsten kurz darauf starten: „Wann genau das aber sein wird, hängt derzeit noch von der Coronalage ab. Außerdem suchen wir noch Mitarbeiter“, erklärt Betreiberin Emine Bakici-Neujahr, die von Mitgesellschafter Frank Neujahr unterstützt wird.

Dieser erklärt: „Wir wollen keine Konkurrenz schaffen, sondern das gastronomische Angebot in Rotenburg erweitern. Wir werden im ,Cockpit 53°‘, wie das Restaurant heißen wird, regionale gutbürgerliche Küche anbieten. Bei uns wird es auch Wild- und Schnucken-Spezialitäten geben.“

Stadtwerke-Geschäftsführer Volker Meyer ist froh, dass die gastronomische Lücke bald geschlossen ist: „Wir schaffen auf dem Flugplatz-Gelände einen neuen Anlaufpunkt für die Menschen in Rotenburg.“ Der Gastraum soll 24 Sitzplätze, die Terrasse mit freiem Blick auf die Start- und Landebahnen zusätzlich 28 Sitzplätze umfassen. „Es wird ein Bistro, das sich nicht nur an Piloten richtet“, verspricht Figgen.

Von Dennis Bartz

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