Einweihung

Neubau an der Integrierten Gesamtschule: 2019 ziehen die Schüler ein

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Architekt Daniel Diercks (r.) übergibt den Schlüssel an Schulleiter Sven Thiemer und Bürgermeister Andreas Weber (l.).

Rotenburg - Von Farina Witte. Am ersten Schultag im neuen Jahr nach den Ferien ziehen Schüler und Lehrer in den Neubautrakt der Integrierten Gesamtschule (IGS) in Rotenburg ein. Am Donnerstag weihte der Bauherr, die Stadt Rotenburg, mit Lehrkräften, Architekten sowie einigen Ratsmitgliedern die Räume ein – inklusive der symbolischen Schlüsselübergabe.

Alle Kabel sind verlegt, die Wände gestrichen, das W-Lan installiert und auch die Active-Boards hängen schon in den Klassenräumen. Viel fehlt nicht mehr, dann können die Schüler des fünften und sechsten Jahrgangs mit ihren Lehrern einziehen. Zehn Klassenräume, zwei Lehrerzimmer sowie Verwaltungsräume sind in dem Neubau entstanden. 

Die Architekten Daniel Diercks, Ingo Poppe und Christian Lüth der Planungsgemeinschaft Nord (PGN) haben auf lichtdurchflutete Räume Wert gelegt, die zudem rollstuhlgerecht sind. Der bereits bestehende Teil des Traktes ist zum Teil saniert und umgebaut worden. Einige Klassenräume waren zu klein, deshalb wurden dort Wände versetzt, um sie auf rund 90 Quadratmeter zu vergrößern. Zudem haben die Bauarbeiter und Handwerker Fenster, Heizung und Elektrik erneuert. Da die Planer im Fußboden eine Asbestbelastung festgestellt haben, ist auch dieser saniert worden.

Der Umbau hat die Stadt rund 870.000 Euro gekostet, auf zwei Millionen Euro beläuft sich die Summe für den Neubau. Bürgermeister Andreas Weber (SPD) ist froh, dass die Politik die Maßnahmen, gerade auch die notwendigen Sanierungen im Zwischentrakt, mitgetragen hat.

Schulleiter Sven Thiemer blickte auf die Bauzeit zurück. „Wir haben uns immer wohlgefühlt in den Baubesprechungen“, sagte er an Bauherrenvertreterin Nadine Schumacher gewandt. Mit dem Neubau könne sich die IGS weiterentwickeln. „Wir freuen uns, dass der Schulträger sich so gut um die Schulen kümmert.“

Für die Anlieger kehre nun weitestgehend Ruhe ein, meinte Architekt Daniel Diercks, bevor Thiemer einen symbolischen Schlüssel überreichte. Nach 15 Monaten Bauzeit sind zumindest die Arbeiten am Gebäude fertig. Weitergehen wird es aber noch im Außenbereich. Die Parkplätze und der Schulhof werden noch neu gestaltet.

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