Mehr Komfort und Service

Diako Rotenburg: Neue Station hält 27 Zimmer bereit

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Detlef Brünger und Gitta Schnäpp in einem der neuen, in grün gehaltenem Patientenzimmer.

Rotenburg – Um 27 Betten ist das Diakonieklinikum Rotenburg am Freitag gewachsen. Krankenhaus-Geschäftsführer Detlef Brünger, Rotenburgs Erste Stadträtin Bernadette Nadermann und Stationsleiterin Gitta Schnäpp haben das rote Band durchgeschnitten und damit die neue Komfortstation des Krankenhauses eingeweiht.

In knapp anderthalb Jahren ist die Station im Haus B entstanden, die nun ein komplettes eigenes Stockwerk einnimmt. Die 27 Betten verteilen sich auf ebensoviele Zimmer – eine Mehrbettbelegung ist nicht vorgesehen. Denn auf der Station gibt es, wie es der Name verrät, extra Komfort. Dieser schlägt sich in den großzügigen Einzelzimmern mit jeweils eigenem Bad nieder und bedeutet auch zusätzliche Serviceleistungen für die Patienten, erklärt Schnäpp. 

Dafür gibt es eigens Personal, die medizinische Versorgung bleibe gleich, weshalb nicht von einer Zwei-Klassen-Gesundheitsversorgung gesprochen werden kann, betont Brünger. Diese sei wie im Rest des Hauses an geprüften Qualitätsstandards ausgerichtet. Neben der ausschließlichen Einzelzimmer-Unterbringung haben die Patienten mehr Möglichkeiten bei der Essenswahl, und das Servicepersonal stehe zum Beispiel für Botengänge zur Verfügung. 

20 Vollzeitkräfte auf der Station tätig

Der Zusatzbeitrag für die Unterbringung beträgt 175 Euro pro Tag. Die Station spreche gleichermaßen Kassenpatienten mit Zusatzversicherung, Privatversicherte und Selbstzahler an. 20 Vollzeitkräfte arbeiten auf der Station, inklusive des Servicepersonals. 

Der Bedarf nach einer solchen Station ist da gewesen, sagt der Geschäftsführer. Vorher standen nur wenige Einzelzimmer zur Verfügung, und auch besondere Wünsche an Ausstattung und Serviceleistungen konnten nicht in dieser Form erfüllt werden. 

6,4 Millionen Euro hat das Krankenhaus dafür ausgegeben. Brünger ist zuversichtlich, dass die Station gut ausgelastet, sich somit finanzieren und langfristig auch dem gesamten Klinikum zugute kommen wird. Neben Investitionen wie dieser hat das Diako auch Sanierungsmaßnahmen im Blick, wie sie im vergangenen Jahr auf der Gastroenterologie-Station vorgenommen wurden.

Infos: Die Unterbringung

Grundsätzlich kann sich jeder auf Wunsch auf der Komfortstation unterbringen lassen. „Sie ist interdisziplinär aufgestellt“, erklärt Brünger. Davon ausgenommen sind Patienten, die intensiv-medizinisch betreut werden müssen. Auch Kindermedizin, Geburtshilfe, palliative Versorgung und Psychiatrie wird auf der neuen Station nicht geleistet. Die Unterbringung erfolge nach Absprache mit dem Chefarzt.

faw

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