Naturwissenschaft zum Anfassen

Eröffnung der Mini-Phänomenta in der Rotenburger Stadtschule

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Schüler stellen hier fest, dass je nach Höhe des gegenüberliegenden Behälters der Inhalt bestrebt ist, sich auszugleichen.

Rotenburg - Von Heinz Goldstein. Die im Rotenburger Begabtenverbund vereinigten Schulleiter der Stadtschule, Kantor-Helmke-Schule und Schule am Gafel sowie von der Integrierten Gesamtschule und dem Ratsgymnasium, hatten am Donnerstagnachmittag zu der der Eröffnungsfeier der Mini-Phänomenta in die Aula der Stadtschule eingeladen. Schüler des hiesigen Ratsgymnasiums präsentierten selbst gebaute Exponate rund um die Naturwissenschaften.

„Wir wollen mit der heutigen Eröffnungsfeier an die Öffentlichkeit gehen, um den Begabtenverbund der fünf Rotenburger Schulen, der im August vom Niedersächsischen Kultusministerium genehmigt worden ist, weiter publik zu machen“, so die Leiterin des Ratsgymnasiums, Iris Rehder. Der Begabtenverbund soll mit der praktischen Einführung in die Welt der Naturwissenschaften einen verheißungsvollen Anfang nehmen.

Mit dabei waren unter anderem auch Rotenburgs Bürgermeister Andreas Weber (SPD), der Vorsitzende des Schulausschusses, Eike Holsten (CDU), sowie die Schuldezernentin für die Grundschulen, Evelyn Dorweiler, und einige Schüler.

Das Experiment mit der Holzkugel, die je nach Neigung, schnell oder langsam auf zwei Schienen rollt, war ein weiteres Exponat.

Die Idee der Mini-Phänomenta kommt von der Uni Flensburg. „Die Initiatoren waren mit ihren Stationen bereits mehrmals in unserer Schule“, so die Schulleiterin der Stadtschule, Susanne Enders. Sie übergab das Wort an Rehder, der Schulleiterin des Gymnasiums. Sie ging näher auf die Mini-Phänomenta ein und erklärte, dass die Ausstellungstücke praxisnah aus den theoretischen Themen des Seminarfachs im Bereich Naturwissenschaften – „Vorbereitung auf die Arbeit an der Uni“ – resultieren.

Bei keinem der zehn Exponate gäbe es gewollt eine Erklärung, um was es sich dabei handelt oder welchen Zweck es erfüllt. „Die Schüler sollen selbst damit experimentieren und es herausfinden. „Es gibt weder schriftliche Anweisungen zur Nutzung noch Lösungen an den Geräten“, so Rehder.

Ein gutes Gefühl wiederum für die Gymnasiasten, dass ihre Werke nach dem Bauen sinnvoll genutzt werden und am Ende nicht für „die Tonne“ gebaut wurden.

Die Wärme der Hände wird durch Auflegen auf eine Metallscheibe im Gegensatz zu Platten aus Plastik oder Holz schnell übertragen.

Interessiert beobachteten die Erbauer der Oberstufe dann auch, wie die Erwachsenen und junge Grundschüler sich mit den zehn herausfordernden Bauteilen auseinandersetzten und sich spielerisch mit wenig Aufwand naturwissenschaftlichen Experimenten, wie zum Beispiel Wärmeleitfähigkeit von Materialien und vieles mehr, auseinandersetzten und nach Lösungen suchten.

Sowohl der Bürgermeister als auch Holsten vom Schulausschuss betonten, dass durch den Begabtenverbund alle Schüler profitieren werden. Die Ausstellung bleibt zunächst in der Stadtschule und geht dann als Teil der Mini-Phänomenta als Wanderausstellung auf die Reise.

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