„Ein tolles Dorf geworden“

Mulmshorn: Jens Bartsch übernimmt das Amt des Ortsbürgermeisters

Jens Bartsch ist neuer Ortsbürgermeister.
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Jens Bartsch ist neuer Ortsbürgermeister.

Mulmshorn – Jetzt ist es amtlich: Jens Bartsch (CDU) ist am Donnerstagabend in der konstituierenden Sitzung des Mulmshorner Ortsrates erwartungsgemäß zum Ortsbürgermeister gewählt worden. Bartsch, seit fünf Jahren im Ortsrat aktiv, erhielt sieben Ja-Stimmen. Es gab eine Enthaltung. Da es keinen Gegenvorschlag gab, verlief diese Auftaktsitzung ganz so, wie es erwartet worden war. Es war eine Entscheidung mit langem Vorlauf: Denn schon 2018 war bekannt geworden, dass die bisherige Ortsbürgermeisterin Mattina Berg (SPD) nach mehr als 30 Jahren Lokalpolitik das Amt in diesem Jahr übergeben wird. Sie eröffnete diese Sitzung.

Rotenburgs Bürgermeister Torsten Oestmann (parteilos) begleitete den Abend, neben ihm hatte Uwe Radtke als Verwaltungsvertreter Platz genommen. Per Fernschaltung nahm Frank Westermann (CDU) von Portugal aus an der Sitzung in „seinem“ Hotel „Heidejäger“ teil. „Jetzt setze ich mich mal hin, ich habe etwas Puls“, gab der frisch gebackene Bürgermeister zu. Es war ihm anzusehen, dass er aufgeregt und stolz zugleich war. „Mir ist bewusst, dass das Amt mit viel Verantwortung verbunden ist“, erklärte er und betonte, dass er sich auf die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten freue. „In den letzten 30 Jahren ist hier richtig viel passiert, wir sind ein tolles Dorf geworden“, so Bartsch.

Er sprach auch direkt die geplante Teilnahme am Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ an: „Noch hübscher geht es ja kaum“, schmunzelte er – und ergänzte direkt, dass man sich mit Blick auf diese Herausforderung einiges auf die Fahne geschrieben habe. „Der Ortsrat hat sich verjüngt, es ist schön, dass sich viele hier engagieren“, so Bartsch zu seinen Mitstreitern. „Wir wollen die Interessen der Bürger vertreten und werden immer ansprechbar sein“, versprach er auch den anwesenden Anwohnern.

Anschließend ging es um die Wahl seines Stellvertreters. Westermann hatte sich zur Verfügung gestellt, vorgeschlagen wurde auch Nils Bammann (CDU). Schriftlich, aber nicht geheim wurde diese Wahl vorgenommen, Bammann punktete: Er bekam sieben Ja-Stimmen.

Nun wurde noch der neue Wegemeister gewählt, hier überzeugte Westermann. „Ich sehe mich als Schnittstelle zwischen dem Ausschuss und der Stadt Rotenburg“, betonte er.

Anschließend kam Jens Bartsch noch einmal auf den bereits angesprochenen Wettbewerb zu sprechen. „Es gab Ende Oktober bereits eine Bürgerversammlung hierzu, und dort wurde einstimmig beschlossen, dass wir an dem Landeswettbewerb teilnehmen“, berichtete er. Hans Peter Cordes ergriff nun das Wort: „Eins muss klar sein: Die Konkurrenz wird nicht schlafen.“ Nur unter Einbindung aller Vereine könne die Teilnahme ein Erfolg werden. Cordes stellte direkt ein wichtiges „Accessoire“ in der Sache vor. Er hatte Halterungen für Kfz-Kennzeichen mitgebracht, auf denen zu lesen war: „Mulmshorn, wir bleiben dran“ und „Mulmshorn, wir fahren voran“. „Einen besseren wandelnden Werbeträger gibt es kaum“, bewarb er dieses Detail.

Bartsch kündigte an, dass es schon bald in der Sache eine weitere Bürgerversammlung geben werde, „und dann packen wir das an“. Der entsprechende Beschluss wurde einstimmig gefasst. Am Ende dieser ersten Sitzung wurden noch einige Themen benannt, die vor Ort anstehen. Cordes sprach dabei auch die Ortsratsbetreuung an und wandte sich dabei direkt an Torsten Oestmann: „Meine Bitte wäre, dass es hier in Zukunft mehr Kontinuität gibt“. Oestmann: „Genau das strebe ich an.“ Für ihne gebe es nicht den Kernort und die Ortschaften. „Ich bin für die Stadt Rotenburg mit ihren Ortschaften gewählt worden.“

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