Motorjesus, Sorrowfield und To The Marrow spielen beim „Weichelsee Open Air“

Harter Rock und die Rotenburger Todeswalze

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Motorjesus stehen ganz oben auf dem Programm vom „Weichelsee Open Air“ am 11. Juni.

Rotenburg - Von Michael Krüger. Der Anfang ist gemacht – harte Gitarren und fliegende Haare kehren an den Rotenburger Weichelsee zurück. Nach einem Jahr Pause tritt das „Weichelsee Open Air“ (WSOA) in die Fußstapfen des „Metal Splash Open Air“. Am 11. Juni feiert das Festival für Freunde der härteren Gangart Premiere – und mit Motorjesus, Sorrowfield und To The Marrow stehen nun auch die ersten drei Bands auf dem Programm.

Der neu gegründete Verein „Heavy Sounds“ lädt nicht nur zum wiederbelebten „Rock am See“ am 30. April mit Compulsive Gambling, Shotgun und Orange, sondern möchte auch unter freiem Himmel wieder für Spaß mit Gitarrenmusik sorgen. Das sollte schon mit den ersten drei von geplanten acht Bands durchaus gelingen können: Ganz oben im Programm stehen die Mönchengladbacher Motorjesus. Seit 1990, damals noch unter dem Namen Shitheadz, spielen die Musiker harten Rock. Seit 2006 sind sie als Motorjesus unterwegs. „PS-starker Sound dröhnt aus den Boxen, und es wird gleich zu Anfang aufs Gaspedal gedrückt“, freut sich „Heavy Sounds“-Sprecherin Yva Grudinski. Einflüsse von AC/DC oder Black Sabbath ließen sich dabei nicht leugnen. Dreckiger Rock eben. Nicht allzu weit davon entfernt dürften musikalisch Sorrowfield aus Bremen liegen. „Puren Scandinavian Pussy-Metal“ verspricht Grudinski und konkretisiert das so: „Harte Gitarrenriffs treffen auf einen melodischen Gesang. Das Haare schwingen bleibt da nicht aus!“

Gute alte Bekannte sind auch am Weichelsee To The Marrow. Es ist das nächste Heimspiel der brachialen Metaller mit dem tiefschwarzen Humor. Als „schnell, kraftvoll, filigran und stahlhart“ beschreibt sich die Band selbst, die Veranstalter freuen sich auf die „Rotenburger Todeswalze“. Sucht man die Schublade, in die man To The Marrow packen sollte, könnte es irgendwo in Richtung Death und Thrash Metal gehen. Auf jeden Fall immer auf die Zwölf. 2013 hatte die Band den „Local-Heroes”-Wettbewerbs für Nachwuchsbands auf Kreisebene gewonnen und auch auf Landesebene für Furore gesorgt.

Am Freitag gehen die ersten 150 Frühbuchertickets „early dirt“ für 19 Euro in den Vorverkauf, außerdem gibt es ein Special mit T-Shirt für 35 Euro. Später kosten die Tickets im Vorverkauf 22 Euro, an der Abendkasse 29 Euro. Alles zu den Karten und Infos online.

www.Heavy-Sounds.de

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