Halt am Rotenburger Bauhof

Mobile Schadstoffsammlung: Der Müll muss weg

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Sascha Adam und Frank Holten nahmen Schadstoffe und Elektroschrott entgegen und sortierten diese in die dafür vorgesehenen Container. - Fotos: Witte

Rotenburg - Von Farina Witte. Hausmüll, gelber Sack oder gelbe Tonne, Altpapier: Für den meisten Abfall gibt es einfache Lösungen. Aber Einiges lässt sich nicht über diese Wege entsorgen. Da müssen die Bürger sich selbst auf den Weg machen, etwa um Sperrmüll, Grünabfälle oder Schadstoffe korrekt zu entsorgen. Die mobile Schadstoffsammlung fährt vier Mal im Jahr mehrere Stellen im Landkreis an. Am Freitagvormittag war sie auf dem Rotenburger Bauhof. Dort haben die Mitarbeiter Sascha Adam und Frank Holten Altöl, Pflanzenschutzmittel, Lackfarben, Batterien und Elektroschrott angenommen und einsortiert.

Mit Tüten, Kisten oder Kartons kommen die Rotenburger auf den Bauhof. Holten weist alle, die Elektroschrott dabei haben, zum Container. „Die größeren Teile nach hinten, vorne in die Kiste kommen die Kabel rein.“ Nur Fernseher, erklärt er an diesem Vormittag mehreren Personen, nehmen sie nicht an. „Die gehören auf den Sperrmüll.“

Sein Kollege steht derweil auf dem hinteren Anhänger. Dort stehen mehrere kleine Container, in die er Behälter mit Altöl und zum Beispiel Pflanzenschutzmittel sortiert. Die Mitarbeiter nehmen die Flüssigkeiten nur in der Originalverpackung an. „Wir dürfen sie nicht öffnen, oder daran riechen“, so Holten. 

Abfälle wie Pflanzenschutz- oder Schädlingsbekämpfungsmittel müssen in der originalen Verpackung entsorgt werden.

Häufig sind auch alte Holzschutzmittel dabei. „Lösemittelhaltige Farben und Lacke nehmen wir an. Wasserbasierte Farben können aber über den Hausmüll entsorgt werden“, merkt Holten an. Er und sein Kollege schicken an dem Vormittag einige Rotenburger mit ihren Farbeimern zurück. Die Farbe sollen sie trocknen lassen und im Hausmüll entsorgen, der leere Eimer könne dann in den Gelben Sack.

Besonders viel angeliefert werden Altbatterien, alte Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren. Alles, was gebracht wird, sortieren die beiden Mitarbeiter in die dafür vorgesehenen Behälter. Der Müll kommt entweder in eine Sondermüllverbrennungsanalge oder er wird, wie zum Beispiel der Elektroschrott, recycelt. Auch ein paar alte Feuerlöscher werden abgegeben. Die mobile Schadstoffsammlung nimmt diese gegen eine Gebühr an.

Feuerlöscher werden gegen eine Gebühr angenommen.

Die Erfahrung der beiden Mitarbeiter ist allerdings, dass vor allem im Container für Elektroschrott viel zusammen kommt. „In Sottrum mussten wir einmal einen Container nachbestellen“, erzählt Holten. Auch der Container auf dem Bauhof füllt sich zusehends. Kaffeemaschinen, Receiver, Drucker oder Ladekabel: Die Rotenburger werfen alles, was den Geist aufgegeben hat, hinten in den orangen Behälter.

Im Altkreis ist die mobile Schadstoffsammlung am Mittwoch von 10 bis 13 Uhr an der Genossenschaftsmühle in Fintel und in Scheeßel auf dem Parkplatz der Sporthalle am Vareler Weg von 15 bis 18 Uhr.

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