VHS Rotenburg erhält für vier weitere Jahre das Qualitätssiegel für lernorientiertes Management

Im Mittelpunkt stehen die Lernenden

Andreas Weber (v.r.), Marina Scheffler-Niehoff mit Michael Burgwald, dem VHS-Team und der Ersten Stadträtin Bernadette Nadermann (l.). - Foto: Goldstein

Rotenburg - „Es ist geschafft, aber wir dürfen uns auf unseren Lorbeeren nicht ausruhen“, erklärt Michael Burgwald, Leiter von der Rotenburger Volkshochschule (VHS). Zuvor hatte Marina Scheffler-Niehoff seiner Schule für vier weitere Jahre das Zertifikat für lernorientiertes Management in der Erwachsenenweiterbildung verliehen.

Wenn Fördergelder des Landes Niedersachsen für die VHS fließen sollen, wird eine hohe Messlatte angelegt. „Wir müssen uns alle vier Jahre einer Überprüfung nach dem Landeserwachsenenbildungsrecht unterziehen“, berichtet Burgwald. Es sei keine leichte Arbeit gewesen, ein Selbstportrait der Volkshochschule zu erstellen. Immerhin 100 Seiten umfasste später das Werk, dass nach bestimmten Kriterien erstellt werden musste. Federführend für die Überprüfung war das beauftragte Institut Art-Set – in Rotenburg vertreten durch Scheffler Niehoff.

Das VHS-Team aus Burgwald, Jennifer Stührmann, Anne Last, Edith Jahnke, Sarah Detjen und Birgit Lynge fasste darin viele Eckdaten zusammen. So stellten die Mitarbeiter zum Beispiel Abläufe, Prozesse und Verfahren nach den Gesichtspunkten eines hohen Qualitätsstandards auf den Prüfstand. Auch die Wirtschaftlichkeit war ein Punkt, der genau unter die Lupe genommen wurde. Im Mittelpunkt standen die nach Bildung strebenden Teilnehmer und der anvisierte Lernerfolg, so wie er von der VHS definiert wurde.

Allein die Leitbilder der Rotenburger Einrichtung umfassten 15 Seiten. „Was ich gelesen habe, konnte sich wirklich sehen lassen“, so die Scheffler-Niehoff. Sie habe hohe Qualität in allen Bereichen vorgefunden und kaum nachfragen müssen. „Ich habe einzig überlegt, wo man noch eins draufsetzen könnte“, lobte sie. In einem Arbeitskreis am Vormittag vor der Übergabe des Zertifikats habe sie mit dem VHS-Team die Strategie für die kommenden vier Jahre erarbeitet.

Bürgermeister Andreas Weber (SPD), freute sich über das gute Ergebnis der städtischen Schule. Das zielorientierte Arbeiten der rund 100 Dozenten sei ein Beweis dafür, dass die VHS die Zeichen der Zeit erkannt habe. Er lobte die schnelle Reaktion der Schule im Bereich der Sprachausbildung für die Flüchtlinge, die in der Kreisstadt leben. - go

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