Mitglieder des Horstedter Gemeinderats beschließen auch Kauf von neuen Straßenschildern

Baugebiet „Bei den Doren“ geht in die Planung

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Am Ottersberger Weg müssen die Autofahrer schon ganz genau hinsehen, um den Namen auf dem Schild noch zu erkennen.

Horstedt - Das Baugebiet „Bei den Doren“ nimmt langsam Formen an. Zumindest haben die Mitglieder des Horstedter Gemeinderates schon das erste Detail beschlossen. Es gibt einen fünf Meter breiten Grünstreifen. Dieser dient als Grenze von den Grundstücken zum angrenzenden Feld. „Wir müssen bei dem Baugebiet noch ganz viele Dinge beschließen, da dachte ich, fangen wir mal klein an“, schmunzelte Bürgermeister Michael Schröck (SPD).

Außerdem einigten sich die Ratsmiglieder darauf, dass der Streifen zu den jeweiligen Grundstücken gehören soll. Damit müssen sich die neuen Anwohner auch um die Pflege des Grünstreifens kümmern. „Es ist schon sinnvoll, die Pflege in die Hände der Bürger zu geben“, fand Hans-Hermann Windler (SPD).

Einigkeit herrschte auch beim Thema Straßenschilder. Einige seien nicht mehr zu lesen oder gar nicht vorhanden, berichtete Schröck noch einmal von der Bereisung des Straßen- und Planungsausschusses der Gemeinde. Dazu gehört der Kirchweg in Stapel. In Winkeldorf kommen mit dem Ottersberger Weg, der Großen Straße, Mühlenweg, Lindenstraße, Am Eichkamp und bei der Biogasanlage etwas mehr Schilder zusammen.

Die beiden Wirtschaftswege Zum neuen Lande und Rietwischweg bekommen keine Beschilderung. „Da brauchen wir keine Schilder. Sonst fahren alle über die Feldwege“, merkte Thorben Fajen (CDU) an.

Ein besonderes Lob bekam der Bürgermeister von Jürgen Schlobohm (WFB). Der Ratsherr und Vorsitzende des Horstedter Heimatvereins war begeistert vom Engagement Schröcks. Dieser hatte sich dem Antrag des Heimatvereins auf Nutzung des Wappens der Gemeinde persönlich angenommen und einen Umlaufbeschluss eingeholt. Dafür war der Bürgermeister bei der 72-Stunden-Aktion der Landjugend im Einsatz, schnappte sich jedes Ratsmitglied, dass er finden konnte und sicherte sich dessen Stimme. So war es möglich, dass der Heimatverein bereits beim Kräutertag vergangenes Wochenende die neuen T-Shirts mit Wappen tragen konnte. Schlobohm: „Ich danke dir, für diesen Einsatz. Das ist ganz toll.“

jet

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