Metal-Open-Air mit drei neuen Bands

Drei dicke Bretter am Weichelsee

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Gloomball spielt zum ersten Mal im Landkreis.

Rotenburg - Die fetten Gitarren kehren wieder an den Weichelsee zurück. Mit dem „Weichelsee Open Air“ am 11. Juni kümmert sich der neu gegründete Verein „Heavy Sounds“ wieder darum, dass die Metal-Fans in Rotenburg und umzu nicht zu kurz kommen. Mit Motorjesus, Sorrowfield und To The Marrow stehen die ersten Bands bereits länger fest, nun gibt der Verein die nächsten bekannt.

Das erste Mal live im Landkreis überhaupt – Gloomball aus Mannheim. Bisher tourten die fünf Musiker nur durch die benachbarten Großstädte. „Die Live-Shows überzeugten uns so sehr, dass ganz schnell klar war – Gloomball müssen an den See kommen“, schreibt Philipp Pacher vom Verein in einer Pressemitteilung. 2013 erschien das erste Album „The Distance“ von Gloomball, Touren mit Eat the Gun, Motorjesus, Eisbrecher und Saltatio Mortis folgten. Ebenso das zweite Werk der Band, „The Quiet Monster“, im vergangenen Jahr.

„Mit ihrem cleanen Gesang und tiefen Gitarren erinnern sie etwas an Godsmack, dies sei aber nur erwähnt, um Anreiz zu geben, sich Gloomball direkt anzuhören, denn das lohnt sich bei jedem Song“, beschreibt Pacher die Band und bescheinigt ihr „internationale Qualität“.

Mit Craving aus Oldenburg kommt eine Death-/Blackmetal Band an den Weichelsee. Frisch von einer zehntägigen Tour durch Europa sagten sie sofort für das Open Air zu, so die Veranstalter. Schließlich waren sie bereits beim Metal Splash zu sehen. Seit der Gründung 2005 gehe es für die Band immer weiter bergauf. So könne sie immer wieder prominente Gastsänger auf ihren Alben vorweisen, auch beim Eurovision Songcontest sei ein Song von Craving schon mal zu hören gewesen.

Die dritte Band in der Runde ist Eat What You Kill, eine Hardcore-Truppe aus Hamburg. Sie habe sich als Ziel gesetzt, eine Spur der Verwüstung auf den Bühnen der Republik zu hinterlassen. „In Rotenburg traten sie bereits in der Villa auf und sind uns im Gedächtnis geblieben, eine der ersten Anfragen unsererseits fürs ‚Weichelsee Open Air‘, denn wir wollen sie unbedingt im Juni auf unserer Bühne sehen“, hebt Parcher hervor. Kraftvolle Präsenz und melodische Klänge seien die Stärken der Band.

mro

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