Beratung in sozialen Belangen

Sozialverband im Kreis Rotenburg wählt neuen Vorstand

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Der neue Vorsitzende des SoVD-Kreisverbandes Joachim Purps (3.v.l.) aus Zeven präsentierte sich nach der Tagung mit weiteren Vorstandsmitgliedern und Beisitzern in Mulmshorn. 

Rotenburg - Von Heinz Goldstein. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) Rotenburg hat am Wochenende in Mulmshorn getagt.

Neben den Berichten der Vorstandsmitglieder über die vergangenen vier Jahre standen turnusmäßig Neuwahlen des Kreis-Führungsteams an. Bis auf das Amt der Frauensprecherin sind alle Vorstandsposten besetzt worden.

Die Delegierten von 22 Ortsverbänden mit insgesamt 5 800 Mitgliedern wählten Joachim Purps vom Ortsverband Zeven zum neuen Kreisvorsitzenden. Die bisherige Chefin Herta Bullmahn ist fortan seine Stellvertreterin. 

Als weitere Vize-Vorsitzende bestätigte die Versammlung Klaus-Dieter Burmester aus Visselhövede und Herbert Dodenhoff aus Bötersen. Die bisherige Schatzmeisterin Bianca Guelle aus Sittensen ist einstimmig wiedergewählt worden. Neu im Vorstand ist die Schriftführerin Regina Stumm aus Visselhövede.

Die bisherige Schriftführerin Annemarie Illigner ist in den Beirat gewählt worden und gesellt sich zu Erich Gans, Hans Ingendahl, Jürgen Krentzel und Dieter Wintjen, die alle für weitere vier Jahre im Amt bestätigt wurden.

Seit Mai läuft eine neue Kampagne zu Behinderungen

Der SoVD ist ein moderner Dienstleister und berät seine Mitglieder in allen sozialen Fragen. „Wir helfen Menschen mit Behinderungen, Rentnern, Krankenversicherten, Harz-IV-Betroffenen und anderen Bevölkerungsgruppen in mehr als 60 landesweiten Beratungszentren“, erklärte der stellvertretende Vorsitzende Klaus-Dieter Burmester. 

In seinem Rückblick auf die vergangenen vier Jahre lobte er die Arbeit der 22 Ortsverbände. Ihnen sei mit zu verdanken, dass der Mitgliederschwund unter einem Prozent liegt. Finanziell stehe der Kreisverband auf gesunden Beinen. 

Anfang Mai hat der SoVD seine neue Kampagne „Ich bin behindert. Ich werde behindert“ gestartet. Wer sich angesprochen fühlt, wird gebeten, den Sozialverband zu informieren, auf welche Barrieren Menschen mit Behinderungen im Alltag treffen.

Bernhard Sackarendt, der zweite Landesvorsitzende, berichtete über die Arbeit des Vorstands und steckte neue Ziele ab.

Der zweite Vorsitzende des SoVD-Landesverbandes, Bernhard Sackarendt, hob die Bedeutung der Kreis- und Ortsverbände hervor. Sie seien der direkte Draht zu den Mitgliedern und „Kümmerer vor Ort“, sowohl im Ehrenamt als auch in der Sozialberatung. Der Verband schaffe es, Tradition und Moderne exzellent miteinander zu verbinden. Der SoVD habe die Zukunft fest im Blick, ohne die Vergangenheit aus den Augen zu verlieren. 

Wie gut dieses Zusammenspiel gelungen ist, zeige die Werbe-Kampagne mit einer Wanderausstellung zum hundertjährigen Bestehen: „Dafür sind wir von der Deutschen Gesellschaft für Verbandsmanagement als Verband des Jahres 2018 ausgezeichnet worden.“ Dieser Erfolg der Wanderausstellung sei den Kreis- und Ortsverbänden zu verdanken, die sich die Ausstellung in ihren Bereichen an die Öffentlichkeit gebracht haben.

Verband hat über eine Million Euro für Mitglieder erkämpft

Die konstant gebliebenen Mitgliederzahlen zeigten, dass in den betreuten Bereichen großer Beratungsbedarf bestehe. Der Verband hat 945 000 Euro einmalige Zahlungen in den vergangenen vier Jahren und 633 000 Euro an laufenden Zahlungen für die Mitglieder erstritten. 

Der Wohlstand wachse, komme aber nicht bei allen Menschen an, so Sackarendt. Auf die Sorgen und Nöte von Menschen mit Behinderung eingehend gab er eine klare Zielsetzung vor. „Wir werden uns für sie stark machen und setzen uns dafür ein, dass alle Menschen an der Gesellschaft teilhaben.“

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