„Offenes Heimathaus“ am 13. September mit Führung durch das Magazin

Mehr als 5 000 Schätze

Im Magazin begutachten Christine Götze, Udo Frey (M.) und Michael Uhl ein paar der mehr als 5 000 Stücke.
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Im Magazin begutachten Christine Götze, Udo Frey (M.) und Michael Uhl ein paar der mehr als 5 000 Stücke.

Rotenburg – Das Team der Ehrenamtlichen der Sammlung historischer Güter auf dem Heimathausgelände in Rotenburg ist fleißig: Derzeit inventarisiert es die Steine des einstigen Rotenburger Schlosses, die letzten Reste davon. Zudem plant es das nächste „Offene Heimathaus“ am Sonntag, 13. September, zwischen 14 und 17 Uhr. Diesmal wird es dabei neben der Möglichkeit, einen Blick ins Heimathaus zu werfen, auch Führungen durch das alte und neue Magazin geben, in denen mehr als 5 000 Schätze aus zurückliegenden Jahrzehnten schlummern.

„Es ist ein Sammelsurium sondergleichen“, erklärt Udo Frey. Ein noch relativ junges, wie er anfügt. Der Schwerpunkt liegt im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts, erklärt seine Teamkollegin Christine Götze dazu. So warten neben Steinen, Geschirr und Handwerksgeräten auch Brillen oder Nähmaschinen auf geneigte Besucher. „Das ist die Gelegenheit, sich mal anzuschauen, was es hier alles gibt.“ Da der Raum aber begrenzt ist, werden die Besucher in kleinen Gruppen durch das Magazin geführt, unter den geltenden Hygienebedingungen und um den Abstand einhalten zu können. Das Team teilt sich die Führungen dann auf. Bei gutem Wetter ist auch der Biergarten geöffnet. Der Eintritt zum „Offenen Heimathaus“ ist frei.

Fotos machen sei nicht gerne gesehen, aber die Ehrenamtlichen haben in einer Online-Datenbank alle Gegenstände inventarisiert, sodass sie dort jederzeit noch einmal begutachtet werden können. Diese finden sich unter www.magazin-rotenburg.de.

Für 2020 hatte sich das Team erstmals ein Rahmenprogramm mit mehreren Punkten für das „Offene Heimathaus“ überlegt, „um mehr Publikum anzuziehen“, so Götze. „Das hatten wir in den Vorjahren langsam angefangen, zum Beispiel mit Gartenführungen.“ Dann kam jedoch Corona, auch das Heimathaus musste schließen. Seit Juli startet das Team wieder durch. Für einen der kommenden Termine ist auch etwas zum Thema Spinnen und Wolle geplant.

Die Resonanz auf das geöffnete Heimathaus sei immer positiv, erklären Götze und Frey. Die Zahlen seien unterschiedlich, im Sommer kämen natürlich mehr Besucher als in der Winterzeit. Ein Vorteil sei es, dass es mittlerweile einen festen Termin für die offenen Sonntage gibt, nämlich jeden zweiten Sonntag im Monat.

Einziges Manko: Über Nachwuchs würde sich das Team, das aus vier bis fünf Leuten besteht, freuen. Das sei schon ein Problem, meint Frey, man brauche immer Nachwuchs, auch wenn man „es bisher immer geschafft habe“. Gerade bei solchen Veranstaltungen wäre Unterstützung hilfreich. Auch jüngere Mitstreiter wären willkommen. „Wir machen viel händisch, das sind keine Standards“, erklärt Frey. Die Arbeit sei daher vielfältig. „Künstlerisch und historisch Interessierte, die Lust haben, zu verschiedenen Themen etwas zu bearbeiten“ seien genau richtig, beschreibt es Götze.

Auf der Suche

Das Team möchte im Heimathaus eine Ecke neu gestalten mit einem kleinen Waschraum wie früher. Dazu hat es schon einige Teile gesammelt, sucht aber auch Unterwäsche und Leibwäsche der damaligen Zeit und weitere passende Gegenstände, zum Beispiel einen Waschtisch. Wer etwas hat, das passen könnte, kann sich unter der Nummer 04261/ 4520 oder per E-Mail an heimathaus@rotenburg-wuemme.de melden.

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