Hobbymalerin Petra Flammann

Malen bedeutet die „absolute Freiheit“

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Die Bilder von Petra Flammann sind bis Ende Januar im Rathaus-Foyer zu sehen.

Rotenburg - Von Heinz Goldstein. Seit zehn Jahren widmet sich die Rotenburgerin Petra Flammann (50) in jeder freien Minute der Kunst. Nun zeigt sie auf der Ausstellung unter dem Titel „Was man sieht“ im Foyer des Rathauses bis Dienstag, 30. Januar, rund 40 Exponate.

Während der Vernissage am Donnerstagabend stellte Larissa Scheermann die Künstlerin und die Gemälde vor. Unter den Gästen und Rednern war an dem Abend auch Bürgermeister Andreas Weber (SPD). Bei Scheermann hat die Hobbymalerin das Umsetzen ihrer Kreativität mit Farbe, Pinsel und Stift erlernt und habe ihre Schülerin in ihrem kreativen Wachsen und ihrer künstlerischen Entwicklung begleitet.

Die Kunstlehrerin hat Flammann bei der Arbeit zugeschaut: „Ich habe gesehen, wie sie Schicht für Schicht die Farbe auf das Papier legt, wie Petra die Eigendynamik während des Arbeitsprozesses Stift und Pinsel überlässt, die sich assoziativ auf den Malgrund bewegen“, berichtete Scheermann und fügte hinzu, dass die entstandenen Werke aus dem Unterbewusstsein der Künstlerin entstanden seien.

Larissa Scheermann stellte Künstlerin und Werke vor.

„Für mich bedeutet das Malen die absolute Freiheit“, so Flammann. Was entsteht, sei ein abstraktes Bild, bei dem jeder Betrachter etwas anderes assoziiere. Bei ihr stehe die Komposition im Vordergrund, also das Verhältnis von Flächen und Farbe.

„Wichtig ist, dass das Bild etwas auslöst, etwas im Menschen bewegt, dass er etwas sieht“, erklärt Scheermann. Sie habe beim Betrachten im Liniendschungel Tiere wie einen Panther oder auch einen Marienkäfer erkannt. Sie sei gespannt, was die Betrachter entdecken. Die meisten Bilder seien Monotypien, also Drucke, mit denen die Künstlerin sehr viel Zeit verbringt. So seien Tempera und Aquarellbilder entstanden, die mit Pinsel, Stift und Fineliner vervollständigt wurden.

Bürgermeister Weber freute sich, dass einmal mehr ein hier beheimateter kreativer Mensch den Mut hat, seine Werke öffentlich zu präsentieren. Zudem verschönerten die Bilder das Foyer und böten den Besuchern während des Behördengangs zugleich ein kulturelles Ereignis.

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