220 Kinder bei Wettbewerb

„Löwenzahn-Schüler“ wissen am meisten über den Wald

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So sehen Sieger aus! Die Gruppe 16 der Grundschule Löwenzahn in Horstedt hat die Waldjugendspiele auf dem „Luchs-Rundkurs“ gewonnen. Sie haben an den insgesamt 20 Stationen im Endergebnis die höchste Punktzahl erreicht. 

Rotenburg - Bei den Waldjugendspielen im Rotenburger Ahe-Wald haben gestern alle rund 220 teilnehmenden Kinder aus sieben Grundschulen aus dem Altkreis in und um Rotenburg bewiesen, dass sie im Unterricht zum Thema Flora und Fauna des Waldes gut aufgepasst haben. Am Ende siegten die Viertklässler der Gruppe 16 der Löwenzahn-Schule aus der Samtgemeinde Sottrum auf der „Luchs-Runde“ und die Schüler der Gruppe 18 der Kantor-Helmke-Schule (KHS) aus Waffensen auf der „Uhu-Runde“.

Anhand der Blätter mussten die Viertklässler erkennen, um welchen Baum es sich handelt.

Hinter den beiden Siegern sicherten sich die Gruppe 2 der KHS Rotenburg und die Gruppe 19 der KHS Waffensen jeweils den zweiten Platz. Rotenburgs Bürgermeister Andreas Weber ließ es sich nicht nehmen, bei der Siegerehrung am Mittag dabei zu sein. Er lobte das Engagement der Viertklässler im Wettkampf, von dem alle Teilnehmer profitiert und ihr Wissen erweitert hätten. Die rund 220 Schüler der KHS, Stadtschule, Grundschule Bötersen und Horstedt sowie der Sottrumer Grundschule am Eichkamp und der Morgensternschule mussten im Ahe-Wald ihr Wissen rund um Wald und Flur beweisen.

An 20 Stationen waren Experten unter der Führung der Kreiswaldmärkerschaft eingesetzt. Die Stationen waren mit Mitgliedern der Jägeschaft, des niedersächsischen Forstamtes, des Klimabündnisses und Nabu Rotenburg besetzt. Sie gaben den Schülern zu einzelnen Themenbereichen praktische Aufgaben oder stellten Fragen.

Rotenburg zum elften Mal dabei

Die Waldjugenspiele gibt es seit zirka 40 Jahren. „Sie sind eine Idee der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, werden aber mittlerweile auch von verschiedenen anderen Trägern wie Förstereien, Schulen und Verbänden organisiert“, erklärte Hauptorganisator Hans-Jürgen Bostelmann von der Kreiswaldmärkerschaft Rotenburg (private Waldbesitzer). Seit 2006 ist auch Rotenburg wieder mit dabei. In diesem Jahr also zum elften Mal.

Mit diesem lockeren Wettkampf in und um die Natur sollen die Kinder den Wald nicht nur im Klassenzimmer theoretisch kennlernen, sondern direkt mit ihm in Berührung kommen. Denn hinter dem Begriff „Wald“ verbergen sich große und kleine Tiere, Pflanzen, Jagd, Waldarbeit, Holz, Spiel und Sport, so Bostelmann. Außerdem haben die Kinder demnach erfahren, wie wichtig der Wald unter anderem für die Reinhaltung der Luft, für die Wasserspeicherung, als Holzlieferant und für die Erholung vom Stress des Alltags ist.

220 Kinder entdecken den Wald

Um 9.30 Uhr hatte es begonnen. Nahezu 40 Gruppen starteten ihren Wertungrundgang – entweder auf den „Uhu- oder „Luchs-Kurs“ (beide waren von den Aufgaben her identisch) mit 20 Stationen und bewiesen ihr Wissen oder ihre Geschicklichkeit. So belegten sie ihre Kenntnisse über Bäume und Sträucher und waren zum Beispiel dem Fuchs auf der Spur. Sie mussten Fragen zu seinem Lebensraum beantworten oder sich beim Wald-Memory beweisen. Aber auch Fragen zum Klimawandel und Klimaschutz mussten sie richtig beantworten und beim Ameisenlabyrinth sowie am Nagelbalken ihre Geschicklichkeit beweisen.

Dazu kamen Fragen zum richtigen Verhalten im Wald und das lustige Tannenzapfen-Zielwerfen. Am Ende waren alle Sieger – diejenigen, die nicht gewonnen hatten, konnten die Erinnerung an einen spannenden Vormittag im Ahe-Wald mit nach Hause nehmen. 

go

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