Rotenburger Rock am See Festival lockt mit drei Bands

Mit Live-Musik in den Mai

Die Band Compulsive Gambling aus Hamburg macht beim diesjährigen Rock am See den Anfang.

Rotenburg - Die Nacht auf den 1. Mai zieht traditionell jede Menge tanzendes Volk in die Festzelte und auf die Säle der Region. Auch der Rotenburger Verein „Heavy Sounds“ macht mit und lädt für den 30. April zu einer Neuauflage des Rock am See Festivals. Drei Bands sind in diesem Jahr dabei.

Das Rock am See sei dabei etwas für alle Generationen, heißt es von „Heavy Sounds“. Es gebe sowohl feinsten Cover-Rock aus den 70er Jahren als auch modernem Streetrock sowie Metal-Cover, beginnend in den 90er Jahren bis hin zu aktueller Musik. Gegen 19 Uhr beginnt an diesem Samstagabend der Einlass ins Festzelt am Weichelsee. „Heavy Sounds“ tritt damit in die Fußstapfen des bereits 2003 ins Leben gerufenen Festivals. „Jeder wird musikalisch auf seine Kosten kommen und bis in die frühen Morgenstunden feiern können“, versprechen die Organisatoren. Dafür sorgt neben der Visselhöveder Shotgun Band auch Orange aus Walsrode.

Den Anfang bei Rock am See macht allerdings Compulsive Gambling aus Hamburg. Die sei nicht nur für etwas die Jüngeren, sondern auch für für die Fans der Shotgun Band interessant, die ein Ohr für das Moderne haben. Die Band wurde im Jahr 2010 gegründet, und seitdem haben Anne-Fleur Schoch (Gesang), Christoph Evers (Schlagzeug), Jens Kunze (Gitarre) und Lupo Willes (Bass) bereits zwei Alben veröffentlicht, gefolgt von Tourneen durch ganz Deutschland und den Niederlanden. Sowohl auf der Straße, in Bars und Kneipen aber auch auf größeren Bühnen seien die vier laut „Heavy Sounds“ sehr erfolgreich unterwegs. Ein Opener, versprechen die Veranstalter, für den sich Pünktlichkeit lohne.

Die Shotgun Band aus Visselhövede muss man kaum noch vorstellen: „Shotgun ist eine Legende“, heißt es. Seit Ende der 70er Jahre strömten Fans zu den Auftritten in der Region zwischen Bremen, Hamburg und Hannover. Heute, in der bereits vierten Besetzung rund um den Bandgründer Lucky Möller am Bass, nehmen Dirk Sonnenberg (Gitarre, Mandoline, Gesang), Eric Scheufele (Gitarre, Gesang) und Otto Feddern (Drums, Gesang) das Publikum mit auf eine Zeitreise in den Genres Rock, Metal und Southern-Rock.

Ebenfalls eine Coverband ist Orange aus dem Heidekreis. Sie lässt die Herzen der Musikliebhaber höher schlagen, die schon lange keine Lust mehr auf sich ständig wiederholenden Radio-Chartlisten haben, heißt es in der Beschreibung der Band.

Seit mehr als zehn Jahren seien die fünf Musiker ein Begriff im heimischen Landkreis, aber auch über dessen Grenzen hinaus. Nach einer Pause ist die Band mittlerweile wieder unterwegs. „Wir konnten uns bereits im November in Walsrode und zuletzt bei einem Auftritt in Kirchboitzen überzeugen, dass ihnen die Pause gut getan hat“, schreiben die Festival-Macher.

Der Eintritt zum Rock am See kostet zwölf Euro an der Abendkasse. Im Vorverkauf sind die Karten bereits für zehn Euro erhältlich, und zwar bis zum 25. April im Info-Büro der Stadt Rotenburg im Rathaus, direkt am Weichelsee im „StrandHouse“ oder im Online-Shop von „HeavySounds“.

mro

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