Nach drei Jahren kehrt der 47-Jährige auf seinen Direktor-Posten zurück

Lennartz zurück im „Landhaus Wachtelhof“

Heiko Kehrstephan (l.) und Philipp Lennartz.
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Wieder ein Team: Heiko Kehrstephan (l.) und Philipp Lennartz.

Rotenburg – Philipp Lennartz hat seinen beruflichen Ausflug beendet. Nach drei Jahren kehrt der 47-Jährige als zweiter Direktor des Rotenburger Hotels „Landhaus Wachtelhof“ an die Wümme zurück. Zuvor war er dort schon fünf Jahre tätig. „Ich wollte einfach mal schauen, ob das Gras auf der anderen Seite der Wiese etwas grüner ist – ist es aber nicht.“ Und so freut er sich mit „Wachtelhof“-Direktor Heiko Kehrstephan über seine Rückkehr.

Lennartz hatte sich im Oktober 2018 zunächst für einen Job als Geschäftsführer in einer Fastenklinik an der Ostsee entschieden. Zwei Jahre später rückte er Rotenburg wieder etwas näher, heuerte als Betriebsleiter auf Gut Thansen bei Amelinghausen an – in einem Seminar- und Eventzentrum. Gute Erfahrungen sind mit diesen Jahren verbunden, aber er habe in dieser Zeit eben auch sehr viel vermisst: seine Netzwerke, die Musik, die Freunde, aber eben auch die Gäste und vor allem die Stammgäste im „Wachtelhof“.

Kehrstephan atmet auf. Zwei Nachfolger hatte er an Bord – in beiden Fällen habe das aber nicht gut geklappt. „Ich bin dann auf ihn zugegangen – in der Hoffnung, dass er sich die Hörner abgestoßen hat.“ Lennartz: „Hätte er mich nicht angesprochen, hätte ich gefragt.“ Sie wissen also, was sie voneinander haben. „Vor allem jetzt in der Coronazeit habe ich gemerkt, wie wichtig so ein Zuhause ist – der Fokus liegt dann woanders.“

80 Mitarbeiter in Rotenburg

Rund 80 Mitarbeiter beschäftigt das Fünf-Sterne-Plus-Hotel an der Gerberstraße; für die Gäste stehen 38 Zimmer zur Verfügung. Das besondere Ambiente dieses Hotels lockt sie aus ganz Deutschland an. „Und es läuft wieder gut“, sagt Kehrstephan, der sich während der ersten Phase der Pandemie mit anderen Gastronomen und Hoteliers zusammen immer wieder zu Wort gemeldet hat, weil es ganz besonders der Gastro-Branche mächtig an den Kragen ging.

Lennartz hat das woanders miterlebt – hinzugekommen ist für ihn das ständige Pendeln. Während der Zeit an der Ostsee an den Wochenenden, während der Phase in der Heide täglich. Da sei viel auf der Strecke geblieben, nicht zuletzt auch seine politische Mitarbeit in der Rotenburger CDU, für die er im September auf der Stadtrat-Kandidatenliste stand. Geklappt hat es nicht. „Wahrscheinlich auch, weil ich hier nicht mehr so präsent war.“

Zurück nach der Corona-Pause

Jetzt ist er zurück, und das Direktoren-Duo kann sich die Aufgaben wieder aufteilen. „Das ist sehr gut“, so Kehrstephan. Zu tun gebe es jede Menge. Nicht zuletzt seien da auch die Veranstaltungen, mit denen es inzwischen wieder losgeht. Aber auch darüber hinaus sei viel zu planen und vorzubereiten.

Kehrstephan blickt auf einen guten Sommer und Herbst zurück. „Das hat ja auch lange genug gedauert, und die Zeit davor war kräftezehrend“, sagt er. Immerhin: Man profitiere zurzeit vom Trend hin zu einem sicheren und selbstbestimmten Urlaub. Vorbei ist Corona noch nicht – „von daher sind wir vorsichtig und machen uns so unsere Gedanken“, erklärt Kehrstephan.

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