Langer Streit um innerstädtische Baulücke scheint politisch gelöst

SPD lenkt ein: Weg für Jette-Bauprojekt ist frei

So soll es aussehen: Das neue Wohn- und Geschäftshaus in der Mitte zwischen Baumeister und „Jette C.“.

Rotenburg – Der lange Streit um „Zipfelmützen“ durch geneigte Dächer und die Höhe von Neubauvorhaben im Stadtkern scheint gelöst: Die SPD-Fraktion im Stadtrat hat sich wie die CDU den Plänen von Investorin und Unternehmerin Jette Grewe angeschlossen, auf der Freifläche des ehemaligen „Carthago“-Grundstücks ein Wohn- und Geschäftshaus zu errichten.

Und zwar genau so, wie es Architekt Norbert Behrens als Geschäftsführer der Planungsgemeinschaft Nord (PGN) seit mehreren Jahren gefordert hatte – was aber bei der Stadtverwaltung nicht auf Gegenliebe gestoßen war. Drei Vollgeschosse, dazu ein Sattelgeschoss mit Flachdach – alles wie von den Bauplanern vorgesehen, heißt es jetzt in einem Bebauungsplan-Entwurf der SPD. 

„Exakt das, was wir wollten“, so Behrens. Die mehrjährige Diskussion hätte man sich damit sparen können, kritisiert der Planer. Die SPD argumentiert, dass mit dem Projekt „das Stadtbild maßvoll weiterentwickelt“ wird. Es sei ein „zeitgemäßes Bauvorhaben“. 

Am 25. März kommt das Thema im nächsten Ausschuss für Planung und Hochbau auf den Tisch. Im April könnte im Rat darüber abgestimmt werden. „Realistischerweise“, sagt Behrens, „geht es erst 2021 richtig los mit dem Bau.“

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