„Laut und draußen“-Openair auf dem Kalandshof

„Das macht richtig Spaß hier“

+
Projekt Thunderbolt machen es vor: Beim „laut und draußen“-Openair auf dem Kalandshof wurde gestern gerockt. Fotos Goldstein

Rotenburg - Das Wetter konnte keinem was – die Bands beim nunmehr sechsten „laut und draußen“-Open-Air der Rotenburger Werke ließen sich auch vom wolkenverhangenen Himmel und gelegentlichen Nieselregen die Spielfreude nicht nehmen.

Die mehr als 500 Zuschauer waren gestern ohnehin nicht des Wetters wegen auf den Kalandshof gekommen, sondern, um bei guter – und vor allem lauter – Musik ein bisschen zu feiern. Die kam gestern Abend von Projekt Thunderbolt aus Rotenburg, der inklusiven Band Funny Island Home aus Fischerhude und der Hannoveraner Ska-Punk-Formation Wisecräckers.

Das Festival ist seit langem für seine außergewöhnliche Stimmung bekannt. Menschen mit und ohne Behinderung kamen zusammen, um einen tollen Abend zu verbringen. So wurde zur Musik getanzt, es gab viele gute Gespräche abseits des Treibens oder es wurde gemeinsam die eine oder andere Bratwurst gegessen und über den Hof getobt.

Auch dem Mitorganisator und Moderator des Abends, Stephan Slomma, ist das nicht verborgen geblieben. Er freut sich aber vor allem darüber, dass das „laut und draußen“-Openair auch zunehmend bei den Musikfans außerhalb der Werke Beliebtheit erfährt. „Es ist schön, dass jedes Jahr immer mehr Rotenburger zu uns kommen“, sagte der Koordinator für Freiwilligendienste bei den Rotenburger Werken.

Die Lokalmatadoren Projekt Thunderbolt machten den Anfang. Ihre Mischung aus Classic-Rock und Heavy-Metal kam bei den Zuschauern sehr gut an. Dass der einsetzende Niesel die Fans nicht im mindesten zu stören schien, wusste die Band zu schätzen. „Ich finde es beeindruckend, dass ihr hier im Regen steht und uns zuhört“, so Bassist Arthur Kukuschkin. Der Band bedeute das sehr viel. , fügte sein Sänger Felix Henke hinzu.

500 Fans feiern beim „laut und draußen“-Openair in Rotenburg

Die zweite Band war Funny Island Home aus Fischerhude. Das Besondere an ihr: Die Mitglieder dieser Gruppe sind Bewohner des Inselhauses in Fischerhude – einer Einrichtung für ambulantes und betreutes Wohnen für Menschen mit Behinderung. Sie spielten ihre eigenen Interpretationen bekannter Lieder aus Rock, Pop und Klassik. Danach kam die Hauptband Wisecräcker dran. Sie legte den Zuschauern ein richtiges musikalisches Brett vor. Aber kein Problem für das Publikum: Getanzt wurde trotzdem – bis der letzte Volume-Regler auf dem Kalandshof auf „Null“ gedreht war.

mro

Mehr zum Thema:

Perfekte Podolski-Party: Traumtor und Sieg gegen England

Perfekte Podolski-Party: Traumtor und Sieg gegen England

Die besten Bilder vom ruhmreichen Podolski-Abschied 

Die besten Bilder vom ruhmreichen Podolski-Abschied 

Polizei: Vier Tote und mindestens 20 Verletzte in London

Polizei: Vier Tote und mindestens 20 Verletzte in London

Werder gewinnt gegen Oldenburg und verliert Eilers

Werder gewinnt gegen Oldenburg und verliert Eilers

Meistgelesene Artikel

16-jährige Radlerin stirbt bei Unfall

16-jährige Radlerin stirbt bei Unfall

Verursacherin des Eisdielen-Unfalls gestorben

Verursacherin des Eisdielen-Unfalls gestorben

„Nicht akzeptabel“

„Nicht akzeptabel“

Schüler erteilen Rassismus einen Platzverweis

Schüler erteilen Rassismus einen Platzverweis

Kommentare