Über 500 Musikfans auf den Rotenburger Kalandshof

Laut, draußen, gut gelaunt

+
Rund 500 Besucher kamen zum „laut & draußen“-Festival der Rotenburger Werke auf den Kalandshof. 

Rotenburg - Von Matthias Röhrs. Kalt und feucht war es zeitweilig, aber trotzdem ließen sich die etwa 500 Besucher des „laut & draußen“-Open-Airs am Mittwochabend auf dem Rotenburger Kalandshof die gute Laune nicht verderben. Dafür sorgte wieder ein gutes Musikprogramm: Gallmucke, Phaenotypen und die Zeitreisenden standen auf der Bühne.

Eine außergewöhnliche Stimmung hat sich das Organisationsteam um Stephan Slomma auch bei der nun siebten Auflage des kleinen Festivals auf die Fahnen geschrieben. Und es ist diesem Anspruch gerecht geworden. 

„Wir sind ein kleines, aber gemütliches Festival“, sagte Slomma. Zwar hatten er und die mehr als 20 ehrenamtlichen Helfer Bedenken wegen des Wetters, „aber das hält“ – die optimistische Meinung des Koordinators der Freiwilligendienste bei den Rotenburger Werken. 

Trotz des Regens im Verlauf des Tages kamen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen, um einen tollen Abend zu verbringen. Sie tanzten zur Musik, es gab viele gute Gespräche abseits des Treibens, oder man aß gemeinsam die eine oder andere Bratwurst und tobte über den Hof. 

Den musikalischen Anfang machten die Phaenotypen aus Worspwede. Sie spielten mit dem Selbsbewusstsein eines frisch gebackenen Live-in-Bremen-Gewinners und begeisterten. Die Mischung aus Reggae und Rock auf Deutsch kam an bei den Zuschauern, der Tanzboden vor der Bühne war gut frequentiert. 

Ebenso bei den Zeitreisenden, der Band der Rotenburger Werke. Sie trafen zwar nicht jeden Ton, machten dies aber mit Spielfreude wieder wett. „Sie spielen, worauf sie Bock haben“, so Slomma. Und so gab es einen bunten Mix bekannter Lieder, beispielsweise von Die Ärzte oder DJ Ötzi. 

„laut & draußen“-Open-Air in Rotenburg 

Zum Schluss war Gallmucke dran, die viele noch von früher kennen. Bei ihnen setzte auch der erste ernstzunehmende Nieselregen ein. Die Band spielte ein launiges Set mit Indie-Rock-Songs und hatte sich so manche Show-Überraschung ausgedacht – unter anderem einen Gastauftritt vom Rotenburger Singer-Songwriter Thorsten Finner. Sie coverten das Lied „Setting Sun“ von Everlaunch – Finners alter Band. Und zum Ende kam tatsächlich die untergehende Sonne auch nochmal zum Vorschein.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Argentinische Marine: "Keine Spur des verschollenen U-Boots"

Argentinische Marine: "Keine Spur des verschollenen U-Boots"

Trommelworkshop in der Grundschule Bruchhausen-Vilsen

Trommelworkshop in der Grundschule Bruchhausen-Vilsen

B6-Baustelle an Waldkater-Kreuzung in Melchiorshausen

B6-Baustelle an Waldkater-Kreuzung in Melchiorshausen

Die fünf bestbezahlten Berufe, für die Sie kein Studium brauchen

Die fünf bestbezahlten Berufe, für die Sie kein Studium brauchen

Meistgelesene Artikel

Die Begeisterung hat Grenzen

Die Begeisterung hat Grenzen

Prozess um Blutrache-Mord von Visselhövede beginnt: Anklage spricht von Hinrichtung

Prozess um Blutrache-Mord von Visselhövede beginnt: Anklage spricht von Hinrichtung

Knotenpunkt L 130-Fuhrenkamp-Vareler Weg soll ausgebaut werden

Knotenpunkt L 130-Fuhrenkamp-Vareler Weg soll ausgebaut werden

83-jährige Fußgängerin bei Verkehrsunfall in Barchel tödlich verletzt

83-jährige Fußgängerin bei Verkehrsunfall in Barchel tödlich verletzt

Kommentare