Die lange Wartezeit ist bald vorbei

Stadt Rotenburg baut die Nindorfer Straße und den Mühlhasenweg aus

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Die Nindorfer Straße befindet sich im Ausbau und soll eine gepflasterte Spielstraße werden. Die Bauzeit liegt bei etwa zwei Monaten. Die Anlieger müssen 90 Prozent der Kosten aus eigener Tasche bezahlen. 

Rotenburg - Von Guido Menker. Wie lange haben die Anwohner auf den Ausbau der Nindorfer Straße gewartet? Stephan Lohmann vom Bauamt der Stadt Rotenburg kann es nicht genau sagen. „Jahrzehnte“, lautet seine knappe Antwort. Doch das lange Warten auf den Ausbau ist bald vorbei. Vor einigen Tagen haben die Arbeiten begonnen, die zwei Monate in Anspruch nehmen, sofern das Wetter mitspielt.

Einen ähnlichen Zeitrahmen setzt Lohmann auch im Fall des Mühlhasenwegs an, der nach 20 Jahren ebenfalls den Charakter einer Baustraße verliert. Dort haben die Bauarbeiten etwas früher begonnen. Den Mühlhasenweg stellt die beauftragte Firma in gleicher Weise her wie die Nindorfer Straße. Beide Straßen erhalten eine Pflasterung und werden damit zu Spielstraßen, in denen Autos eben nur sehr langsam fahren dürfen. Beim Mühlhasenweg handelt es sich um eine etwa 200 Meter auszubauende Länge, in der Nindorfer Straße geht es um etwa 120 Meter plus Wendehammer.

An beiden Straßen befindet sich bereits ein Schmutzwasserkanal, aber im Zuge des Ausbaus ist jeweils noch ein Regenwasserkanal einzubringen, erklärt Lohmann in einem Gespräch mit der Rotenburger Kreiszeitung. Mit diesem Kanal werden jeweils Mulden innerhalb von Grünflächen gekoppelt, in denen das anfallende Oberflächenwasser vorgesammelt wird, bevor es schließlich über den Kanal abfließt. Die Kosten dieser Entwässerung sind Bestandteile der Ausbaukosten. Diese sind in beiden Fällen zu 90 Prozent auf die Anlieger umzulegen. Die restlichen zehn Prozent zahlt die Stadt. Der Ausbau der Nindorfer Straße liegt bei rund 100 000 Euro, der des Mühlhasenweges bei etwas 130 000 Euro, so Lohmann weiter. Am Mühlhasenweg sei allerdings auch noch ein Grunderwerb erforderlich gewesen, dieser war an der Nindorfer Straße hingegen nicht mehr notwendig.

In der Stadt Rotenburg warten übrigens noch mehr Straßen auf ihren Ausbau. Der Heckenweg sei so ein Beispiel, und auch Teile der Werkstraße sowie des Weicheler Dammes seien noch zu erledigen, sagt Stephan Lohmann. Termine für deren Ausbau gebe es zurzeit allerdings noch nicht. Dabei spiele nicht zuletzt auch der Haushalt eine Rolle. Gut möglich also, dass die dortigen Anlieger sich noch etwas gedulden müssen.

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