CDU-Kandidatin für den Landtag

Elke Oetjen: „Ich möchte wissen, wo der Schuh drückt in den Regionen“

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Elke Oetjen und Eike Holsten.

Rotenburg - In Rotenburg aufgewachsen, die Schulzeit und den Berufseinstieg hier erlebt: Elke Oetjen (CDU) hat viele gute Erinnerungen an ihre Heimat. Die Professorin der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf ist im Schattenkabinett von Bernd Althusmann (CDU). Im Falle eines Wahlsieges am Sonntag wird sie Ministerin für Hochschulen und Wissenschaft.

Montag traf sie sich mit Eike Holsten (CDU), der für den Wahlkreis Rotenburg in den Landtag einziehen möchte. Neben dem Kennenlernen der beiden Politiker ging es bei dem Treffen vor allem darum, sich auszutauschen. Oetjen, die selbst keinen eigenen Wahlkreis hat, möchte besonders die Kandidaten in den für sie wichtigen Regionen unterstützen. Dazu zählt neben ihrem derzeitigen Wohnort Cuxhaven und ihrer langjährigen Wirkungsstätte in Göttingen auch Rotenburg. „Ich möchte wissen, wo der Schuh drückt in den Regionen“, so die Professorin.

Mit ihrer Schulzeit am Ratsgymnasium verbindet die Ärztin die sportlichen Aktivitäten. „Dort gab es eine Kanusportgruppe“, erinnert sie sich. Diesen Sport habe sie lange betrieben. Auch mit einem ehemaligen Klassenlehrer habe sie immer noch Kontakt. Nach dem Abitur arbeitete Oetjen noch eineinhalb Jahre im Diakoniekrankenhaus. Erst hat sie dort ein Praktikum in der Pflege gemacht. Später folgten weitere Praktika in der Radiologie und im Labor. Anschließend studierte Oetjen in Göttingen Medizin, wo sie ihren Doktor machte. Nach einem Aufenthalt in den USA kehrte sie auch wieder dorthin zurück.

Auf ihrer politischen Agenda steht unter anderem die Digitalisierung an den Hochschulen. „E-Learning“-Angebote seien gerade für Studenten, die pendeln, wie es auch im Raum Rotenburg häufig der Fall sei, wichtig. Gleichzeitig möchte sie sich für die Modernisierung der Hochschulen einsetzen. Weitere Themen, die die Wissenschaftlerin mit Eike Holsten austauschte, waren die Volkshochschulen und die berufsbildenden Schulen.

faw

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