Landkreis Rotenburg ehrt Sportlerinnen und Sportler aus der Region

Fundament für Erfolg ist da

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Die geehrten Sportler aus dem Landkreis Rotenburg kommen für ein gemeinsames Foto zusammen.

Rotenburg - Von Wieland Bonath. Loben, ehren, danken: Das waren die Säulen dieses großen Abends von Sport und Politik in der Aula der Berufsbildenden Schulen Rotenburg am Mittwoch. Rund 90 Sportler aus allen Teilen des Landkreises trafen sich dort zur 48. gemeinsamen Sportlerehrung.

Unter den Gästen: zahlreiche stolze Familienangehörige, Politiker, Vertreter von Institutionen und im Mittelpunkt jüngere und ältere Sportler, die für ihre Leistungen von Landrat Hermann Luttmann ausgezeichnet wurden – und zwar für ihre Erfolge in der Mannschaft, als Einzelsportler in den Fachverbänden. Sie lieferten Spitzenleistungen auf dem Spielfeld, in der Halle und in der freien Natur, und das auf lokaler Ebene, im Kreisbereich, auf Landes- und Bundesebene bis hin zu Europameisterschaften.

Die von einem Trio der Kreismusikschule begleitete Feierstunde wurde von Landrat Hermann Luttmann eröffnet. Er bedankte sich bei allen, die auf ihre Weise zu den ungewöhnlichen Erfolgen des Sports im Kreis Rotenburg beitragen, bei den Akteuren, bei den Trainern und Übungsleitern, den Funktionären und den Politikern.

Der Sport hat im Kreis Rotenburg – etwa die Hälfte der Einwohner betätigen sich sportlich – einen besonderen Stellenwert. Die Politik hat längst die gesellschaftliche Bedeutung des Sports erkannt und unterstützt die Arbeit mit erheblichen finanziellen Beträgen. Das ist in anderen Regionen längst nicht immer der Fall.

Der Landrat ging unter anderem auf die Flüchtlingssituation ein und wies darauf hin, dass der Kreis Rotenburg keine Turnhallen zur Verfügung stellen musste. Gleichzeitig unterstrich er die Brückenfunktion des Sports bei der Integration der Flüchtlinge. Sporttherapeutin Susanne Kuppler aus Bötersen, stellvertretende Vorsitzende des Kreissportbundes und zuständig für Integration und Soziales, setzt sich inzwischen für die Betreuung der Flüchtlinge ein.

Das Nein der Hamburger zu einer Bewerbung für die Ausrichtung der Olympischen Spiele bedauerte Luttmann gerade im Zusammenhang mit der Bedeutung für den Raum Rotenburg. Trotzdem: Er habe Verständnis für die Absage an Olympia, unter anderem im Hinblick auf das Gefährdungspotenzial nach den Anschlägen in Paris und vor dem Hintergrund der Probleme mit der Elbphilharmonie.

Für den Kreissportbund sprach Vorsitzender Herbert Tietjen aus Basdahl. Der ehemalige aktive Fußballer und Leichtathlet, der inzwischen seit drei Jahren im Amt ist, betonte das Engagement, den Willen und den Fleiß derjenigen, die an den Erfolgen des Sports beteiligt sind, angefangen bei Familienangehörigen, bei den Sportlern, den Verantwortlichen des Sports und bei den Politikern. Tietjen: „Wir leben im Kreis Rotenburg durch die Förderung des Sports in einem Schlaraffenland. Durch die Unterstützung des Landkreises sind wir sehr gut aufgestellt.“ Auf dieser Grundlage könnten Spitzenerfolge wachsen.

Der Landrat zeichnete anschließend gemeinsam mit den stellvertretenden Vorsitzenden des Kreissportbundes, Susanne Kuppler und Günther Kück, die zahlreichen Sportler aus und überreichte die Ehrenurkunden. Ein besonderer Abend für den Sport, die Politik und die vielen Sportler, die mit großer Begeisterung für „ihren“ Sport leben und wirken.

Im kommenden Jahr gibt es ein Wiedersehen in Bremervörde.

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