Landkreis Rotenburg begrüßt 31 neue Bürger im Kreishaus

Neuer Pass, aber die Traditionen bleiben

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Aus zehn verschiedenen Ländern stammten die Ehrengäste am Mittwochabend.

Rotenburg - Von Jessica Ginter. „Ich gratuliere zu Ihrem Entschluss, Deutscher zu werden.“ So hieß Landrat Hermann Luttmann (CDU) die 31 Bewerber für die deutsche Staatsbürgerschaft während der Einbürgerungsfeier des Landkreises im Rotenburger Kreishaus willkommen.

Während der Urkundenvergabe an die drei aus den Niederlanden stammenden Neubürger erzählte Luttmann scherzhaft: „Bei Holländern sage ich gerne, dass sie nur die deutsche Staatsangehörigkeit annehmen, um sich auch endlich mal Fußballweltmeister nennen zu dürfen.“ Dies fanden sowohl die Niederländer als auch die restlichen Ehrengäste ziemlich amüsant. Aus neun verschiedenen Ländern stammten die Ehrengäste des Abends im Alter zwischen acht und 73 Jahren: Frankreich, Großbritannien, Kongo, Kosovo, Niederlande, Pakistan, Polen, Syrien und Türkei.

Die meisten der „neuen Fußballweltmeister“, so Luttmann, leben bereits seit vielen Jahren im Landkreis. Die Gründe für den Wunsch nach der deutschen Staatsbürgerschaft seien jedoch verschieden, erklärte Jan-Christoph Oetjen, Abgeordneter des Niedersächsischen Landtags (FDP). So werde in Zukunft vieles einfacher: die Aufnahme eines Studiums, der Eintritt in die Bundeswehr oder auch das weltweite Reisen.

„Die Nationalität ist nicht entscheidend, sondern das, was man dabei fühlt und damit verbindet“, erklärte Oetjen, und er verkündete, welche Rechte und Aufgaben nun auf die Neubürger zukommen. Auch mit einem neuen Pass könnten sie ihre Sitten und Traditionen dennoch weiterhin ausleben.

Nach dem feierlichen Bekenntnis zum Grundgesetz und der Aushändigung der Einbürgerungsurkunden folgte das gemeinsame Singen der Nationalhymne.

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