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„Zeynep“ in Rotenburg: Feuerwehr rechnet mit mehr Einsätzen ab Mitternacht

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Von: Matthias Röhrs

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Die Rotenburger Stadtflagge am Pferdemarkt weht im Orkan.
Durch „Zeynep“ wird‘s stürmisch. Die Rotenburger Stadtflagge am Pferdemarkt weht im Orkan. © Guido Menker

Der Sturm „Zeynep“ hat den Landkreis Rotenburg erreicht. Bis zum Abend muss die Feuerwehr kreisweit zu mehr als 40 Einsätzen ausrücken.

Rotenburg - Im Laufe des Freitagabends ist der Sturm „Zeynep“ im Landkreis Rotenburg angekommen. Zwischen 15 und 20 Uhr waren laut Kreisfeuerwehrsprecher Tim Gerhard bereits „etliche“ Feuerwehren unterwegs. Kreisweit seien es in diesem Zeitraum mehr als 40 Einsätze gewesen. Schon vorher mussten die ersten Ortswehren ausrücken.

Verletzte hat es nach dem Wissensstand Gerhards bis dahin nicht gegeben. Überwiegend habe es sich bei den Alarmierungen um abgeknickte Äste und Bäume auf Straßen gehandelt. Abgedeckte Dächer oder Ähnliches kamen noch nicht vor. Am bemerkenswertesten sei ein Baum gewesen, der am Nachmittag auf eine Bahn-Oberleitung bei Unterstedt gefallen ist.

Feuerwehr ist bereit

Der Feuerwehrsprecher rechnet aber damit, dass sich die Lage gegen Mitternacht zuspitzt. Auch die Rotenburger Ortsfeuerwehr geht ab 23 Uhr von einem erhöhten Einsatzaufkommen aus. Bei einem Besuch der Kreiszeitung bei der Feuerwache in der Kreisstadt zeigten sich die Brandschützer entsprechend vorbereitet.

Originalmeldung von 15.30 Uhr: Rotenburg - Sturmtief folgt auf Sturmtief, „Zeynep“ folgt auf „Ylenia“ – und wie sein Vorgänger hat auch er die Einsatzkräfte seit Freitagnachmittag gefordert. Wieder waren in der Regel umgestürzte Bäume die Hauptursache. Bei Unterstedt musste etwa ein Baum von den Bahngleisen entfernt werden. Das berichtet die Rotenburger Feuerwehr. Sie musste überdies mit der Drehleiter nach Hellwege ausrücken, da ein abgeknickter Ast auf einen Gehweg zu fallen drohte.

Damit ist der Sturm „Zeynep“ endgültig auch im Landkreis Rotenburg angekommen. Bereits am Freitagmittag hat die Metronom Eisenbahngesellschaft damit begonnen, den Zugverkehr zwischen Hamburg und Bremen langsam „ausschleichen“ zu lassen. Am Nachmittag wurde er dann komplett eingestellt. Einen Schienenersatzverkehr mit Bussen hat das Unternehmen eigener Aussage nach für alle seiner Linien eingerichtet.

Noch ist die Wetterlage vergleichsweise ruhig. Die Rotenburger Feuerwehr rechnet ab 23 Uhr mit einem erhöhten Einsatzaufkommen, so eine Sprecherin gegenüber der Kreiszeitung.

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