Zu wenig Anmeldungen

Das Kulturbankett fällt in diesem Jahr aus

Seit der ersten Auflage 2009 erfreut sich das Kulturbankett großer Beliebtheit. In diesem Jahr wird die Veranstaltung aber ausfallen, weil sich nicht genügend Gastgeber gefunden haben. - Archivfoto: Goldstein
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Seit der ersten Auflage 2009 erfreut sich das Kulturbankett großer Beliebtheit. In diesem Jahr wird die Veranstaltung aber ausfallen, weil sich nicht genügend Gastgeber gefunden haben. 

Rotenburg - Von Guido Menker. Das für den 14. Juli auf dem Rotenburger Pferdemarkt geplante Kulturbankett fällt aus. „Wir müssen in diesem Jahr darauf verzichten“, erklärt Reinhard Lüdemann vom Hauptamt. Die Absage wird die bereits angemeldeten Gastgeber in diesen Tagen per Post erreichen. Auch Bürgermeister Andreas Weber (SPD) bedauert diese Entscheidung, an der es aber dem Vernehmen nach keinen Weg mehr vorbei gegeben hat.

70 Gastgeber hatten sich bis Ende vergangener Woche bei der Stadt angemeldet. Menschen also, die bereit waren, für sich und die gleiche Anzahl von Gästen ein Essen vorzubereiten. „Mit dem Kulturbankett ist eine große Logistik verbunden“, sagt Lüdemann. Daher sollten mindestens 90 bis 100 Gastgeber und ebenso viele Gäste an den Tischen Platz nehmen. Nur dann würde sich der erhebliche Aufwand auch lohnen. Diese Marke ist allerdings nicht erreicht worden. „Deshalb ist es besser, den Termin abzusagen“, so Lüdemann, der zugleich aber auch schon den Blick nach vorne richtet. „Wir haben bereits einen neuen Termin festgelegt – am 29. Juni kommenden Jahres soll das Kulturbankett wieder stattfinden.“ Eigentlich geht diese Veranstaltung alle zwei Jahre über die Bühne – das hat nicht immer geklappt. Die erste Auflage hatte es 2009 gegeben, so Lüdemann in einem Pressegespräch.

Termin in den Sommerfreien „unglücklich“

Für die Organisation des Kulturbanketts hat sich im Laufe der Jahre ein Team gebildet. Neben der Stadt und der Kulturinitiative Rotenburg (Kir) sitzen bei den Planungen auch die evangelisch-lutherische Kirchenregion sowie die Rotenburger Werke mit am Tisch. Die Gastgeber, die sich mit einem Essen daran beteiligen, können sich in mindestens vierköpfigen Gruppen zusammenfinden und aus ganz unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft kommen. Chöre, Volkshochschulkurse, Nachbarschafts- oder Kirchengruppen, Institutionen, Fördervereine, Kochfreunde, Firmen, Theaterensembles, Schüler- und Lehrergruppen, Hausgemeinschaften oder Arbeitskreise – sie alle waren aufgerufen, sich zusammenzufinden. Das hat in den zurückliegenden Jahren auch meistens geklappt. „Vielleicht war der Termin in diesem Jahr einfach unglücklich gewählt – er liegt mitten in den Sommerferien.“ Reinhard Lüdemann sucht nach Erklärungen und berücksichtigt dabei auch die Tatsache, dass rund um den gewählten Termin herum auch noch einige weitere, recht große Veranstaltungen vorgesehen sind. Es hat also irgendwie nicht funktioniert in diesem Jahr.

Mit Blick auf 2019 war es Lüdemann und Weber daher wichtig, schon rechtzeitig einen neuen Termin zu fixieren und zu veröffentlichen, damit sich alle Interessenten darauf einstellen und planen können. Im Grundsatz gilt bei der nächsten Auflage der gleiche Rahmen, der bislang gewählt worden ist. Und dazu gehören auch kulturelle Programmpunkte.

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