Rotenburger Rechtsanwalt ist Bundestagskandidat

FDP schickt Künzle ins Rennen

Der Rotenburger Alexander Künzle.
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Der Rotenburger Alexander Künzle ist der FDP-Bundestagskandidat für den hiesigen Wahlkreis.

Rotenburg – Die FDP-Mitglieder aus dem Altkreis Rotenburg und dem Heidekreis haben sich während der Aufstellungsversammlung für den Rotenburger Rechtsanwalt Alexander Künzle als ihren Bundestagskandidaten für den Wahlkreis Rotenburg I - Heidekreis für die Wahl am 26. September entschieden. „Der 35-Jährige setze sich am Freitagabend gegen seinen Mitbewerber Jose Gomes aus dem Heidekreis mit deutlichem Ergebnis durch“, heißt es in einer Mitteilung des FDP-Kreisvorstands.

Künzle wurde 1985 in Rotenburg geboren und ist auch in der Kreisstadt aufgewachsen. Er ist seit 2005 Mitglied der Freien Demokraten. Sein Studium und Referendariat absolvierte er in Rostock. 2015 übernahm er den Landesvorsitz der Jungen Liberalen in Mecklenburg-Vorpommern, die er bis 2017 geführt hatte.

Künzle, der seit dem vergangenen Jahr Vorsitzender der Rotenburger Liberalen ist, will laut Mitteilung im Wahlkampf auf Digitalisierung und die Wiedererlangung der Grundrechte setzen. „Die Pandemie hat die Probleme Deutschlands offensichtlich gemacht: Wir sind nicht vorbereitet auf das digitale Zeitalter. Während in anderen Ländern digitale Besuche bei Behörden und E-Learning selbstverständlich sind, setzen wir noch auf Fax und Kreide. Unser Anspruch als führende Industrienation muss ein anderer sein“, wird Künzle zitiert.

Egal ob in Schule oder Verwaltung oder Justiz, Deutschland habe dringenden Aufholbedarf. Dazu müsse man an vielen Stellen mutiger werden, innovative Projekte fördern und die Vorteile einer digitalen Verwaltung für den Bürger und die Mitarbeiter nutzen. „Was Länder wie Estland schaffen, können wir auch.“

Aber auch die aktuelle Bundesregierung kritisierte Künzle laut Mitteilung scharf: „Der leichtfertige Eingriff in Grundrechte, weil man keine Richtung, keinen Plan hat, muss dringend beendet werden. Grundrechte sind keine Schönwetter-Empfehlungen, die man zum Kaschieren eigener Versäumnisse einfach beiseite wischen kann. Sie sind die elementaren Pfeiler unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung.“

Diese Koalition habe keine Kraft mehr und keine Konzepte. Dabei werde gerade jetzt Mut, Entschlossenheit gebraucht und den Willen, „unsere Zukunft in die eigene Hand zu nehmen. Wir Freien Demokraten stehen bereit, unseren Teil dazu beizutragen, Deutschland zu erneuern“.  jw

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