„Raporter“ im Einsatz

Blick zurück: Ein eigener Hip-Hop-Song zum Jubiläum

Der „Raporter“ im Tonstudio.

Ein Jahresrückblick von Guido „Raporter“ Menker. Ein guter Freund und Kollege hat mich vor wenigen Tagen gefragt, wie ich denn auf die Idee gekommen sei, mir das Konzert von Marteria in der Bremer ÖVB-Arena anzusehen. Die Antwort liegt doch wohl klar auf der Hand: Als Rapper sollte man sich durchaus mal ansehen, was die Kollegen so machen. „Sehr gut“, sagt er und lacht.

Ja, für den Fall, dass es Ihnen entgangen ist, weise ich an dieser Stelle gerne darauf hin, dass mein Thema des Jahres der 150. Geburtstag unserer Rotenburger Kreiszeitung war. Schließlich war genau das der Anlass, endlich einen kleinen Traum wahrwerden zu lassen: die Aufnahme und Produktion eines eigenen Songs. Und so wurde aus mir ein „Raporter“, wie es ein Kollege ausdrückte. Als solcher habe ich unserem Jubiläum einen kleinen Hip-Hop-Soundtrack verpasst. Bei „Rock am Brunnen“ und beim Familienfest in Visselhövede zum Jubiläum soll „Hundertfuffzig“ rauf und runter gelaufen sein.

„Dichter und Denker, Richter und Henker. Guten Tag, meine Damen und Herrn, mein Name Guido Menker“ – das sind die ersten Zeilen von „Hundertfuffzig“. Ein Song, der ohne die Hilfe von Marcus Libbertz, Mitarbeiter im Team des Rotenburger Jugendzentrums, gar nicht möglich gewesen wäre. Dort im „JuZe“ ist dann auch alles über die Bühne gegangen. Geübt habe ich vorher zu Hause. Unter der Dusche, beim Rasenmähen und auch mal zwischendurch, wenn die Zeit es erlaubte.

Wochenlang hat mich dieses Ding beschäftigt, ja, es hat mich regelrecht in Atem gehalten. Ist gar nicht so einfach, den Text treffsicher im Rhythmus und damit passend zum Beat über die Lippen zu bekommen. Die anfängliche Idee, schon Fotos für die Autogrammkarten anfertigen zu lassen, ist dabei ebenso schnell verflogen wie der Traum von einem Kurzauftritt auf der blauen Bühne des Hurricane-Festivals. Und doch: Das Ding ist im Kasten – und es kann mir keiner mehr nehmen. Daher sei an dieser Stelle erwähnt, dass der Song auch heute noch über die Homepage der Kreiszeitung zu hören ist. Sie können ihn sich auch herunterladen. Vielleicht fehlt ja noch etwas Musik für die Silvester-Party in diesem Jahr ;-)

Der gute Freund und Kollege, der wissen wollte, warum ich beim Marteria-Konzert war, hat sich den Song übrigens auch auf seine Festplatte gezogen. Und das, obwohl er eigentlich „richtige“ Musik hört. Geht mir genauso. Deshalb werde ich auch beim Hurricane dabei sein – so oder so. Mit der Kamera. Als „Raporter“ eben. Der erste Live-Auftritt wird also ein Traum bleiben. Obwohl: In Scheeßel gibt’s ja auch das Heimatfestival. Und soweit ich weiß, ist das Line-Up noch nicht komplett.

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