Apotheke Große weitet Kapazitäten in Rotenburg aus

Kostenlose Tests auch an Ostern

Ein Mitarbeiter des Corona-Testzentrums in Rotenburg
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Das Testzentrum der Apotheke Große in der Rotenburger Fußgängerzone wird mehr und mehr von der Bevölkerung angenommen.

Rotenburg – Testen, testen, testen: Diese Maßnahme neben dem Impfen und der Nachverfolgung sowie den bekannten Hygieneregeln betonen Politiker wie Ärzte derzeit immer wieder als grundlegend wichtig im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Das scheint auch in Rotenburg langsam in den Köpfen der Menschen anzukommen: Die beiden bisherigen Zentren für die laut Gesetzgeber mindestens einmal wöchentlich kostenlosen Bürgertests – kontrolliert wird es nicht – der Apotheke Große in der Fußgängerzone und an der Verdener Straße werden immer besser angenommen.

Von rund 300 Tests täglich berichtet Apotheker René Große, bis zu 500 seien möglich. Über die Feiertage werden es auch so viele sein – an Karfreitag und den Ostertagen sind die Testzentren geöffnet. Noch am Mittwoch seien weitere 50 Test-Zeiträume freigeschaltet worden, sodass nun auch kurzfristig noch einige wenige Termine frei seien. Genauere Infos gibt es online auf www.apotheke-grosse.de/corona-schnelltest. Große betont, man wolle mit dem Angebot zumindest in eingeschränktem Rahmen nach den geltenden Vorschriften zum Beispiel Verwandtenbesuche sicherer machen. „Den Menschen dürstet es nach Normalität.“ Doch davon sei man natürlich angesichts der Infektionszahlen weit entfernt. Und Große will das Angebot in Kooperation mit der Stadt ausbauen – egal, ob Rotenburg nun überhaupt eine Modellkommune für den landesweiten Versuch für mehr Öffnungsmöglichkeiten von Geschäften und Außengastronomie wird. Für die dritte Teststation im Rathaus sucht Große derzeit Personal, das medizinische Material sei bestellt. In rund zehn Tagen, so seine Hoffnung, könne man dann in der ehemaligen Tourist-Info öffnen.

Bislang ist die Zahl derer, die positiv getestet werden, „ganz ganz gering“, so Große. Das liege auch daran, dass sich im Moment nicht das „Klientel“ testen lasse, was man als corona-positiv erwarte. Bei einem groß angelegten Feldversuch einer Modellkommune wäre das deutlich anders zu erwarten.

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