Gesundheitskonferenz  im Rotenburger Heimathaus

Konferenz spricht über die Zukunft

Johannes Schöning (v.l.), Hermann Luttmann, Karin Wolf-Ostermann und Raphaela Vink gestalteten die Gesundheitskonferenz mit. - Foto: Witte
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Johannes Schöning (v.l.), Hermann Luttmann, Karin Wolf-Ostermann und Raphaela Vink gestalteten die Gesundheitskonferenz mit.

Rotenburg - Von Farina Witte. „Zukunft lässt sich nicht gestalten ohne die Digitalisierung“, sagte Landrat Hermann Luttmann (CDU) am Mittwoch in seiner Begrüßung auf der Gesundheitskonferenz der Gesundheitsregion im Rotenburger Heimathaus. 

Er bezog sich dabei auf ein Thema der Digitaliserung im Gesundheitswesen, zu dem Johannes Schöning von der Universität Bremen einen einführenden Vortrag hielt. In diesem stellte der Informatiker einige Apps und Technologien vor, die im Gesundheitswesen genutzt werden können oder auch dafür konzipiert worden sind, zum Beispiel die bereits häufig genutzten Fitnessarmbänder. Bei all den bestehenden Möglichkeiten stelle sich die Frage, wo die Reise hingeht. „Wir dürfen nicht versäumen diese mitzugestalten“, ist Schöning sich sicher. Es gehe kein Weg an der Digitalisierung vorbei führt. Gleichzeitig müsse man sich überlegen, wie man mit gesammelten Daten umgeht. „Der Mensch muss dabei in den Mittelpunkt gestellt werden.“

Die Gesundheitsregion hatte für die zweite Konferenz das Hauptthema „Bedarfsgerechte, wohnortnahe Gesundheitsversorgung – Wie sieht die Zukunft aus?“ gewählt. Passend dazu wurden in separaten Foren die Themen „Stärkung des Entlassungsmanagement“, „Die zukünftige Rolle von Ehrenamt und Selbsthilfe“ sowie „Digitalisierung im Gesundheitswesen“ besprochen. Dort tauschten sich die Teilnehmenden über Lösungen und Gestaltungsmöglichkeiten für die Zukunft aus. Die Vernetzung sei auch eine der wichtigsten Funktionen der Gesundheitsregion, meint Koordinatorin Raphaela Vink. Die Ergebnisse der Konferenz werden in der Steuerungsgruppe der Gesundheitsregion diskutiert, um daraus Projekte zu entwickeln. Bereits bestehende Angebote, wie zum Beispiel das „MiMi“-Gesundheitsprojekt stellten sich ebenfalls vor.

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