Waldjugendspiele: 120 Dritt- und Viertklässler erkunden die heimische Fauna

Ein Klassenzimmer im Grünen

Einen lebenden Wüstenbussard stellte Falkner Jan Uekermann den Schülern vor.

Jeersdorf - Einen Schultag im Wald durften die Dritt- und Viertklässler der Grundschule Scheeßel nebst der Kombiklasse der Grundschule Hetzwege verbringen und wie die Eichhörnchen fleißig sammeln; allerdings keine Nüsse, sondern Wissen.

Anhand von Fellen und Tierpräparaten erfuhren die Schüler viel über die heimische Fauna. - Fotos: Ginter

Mit einem Stationszettel in der Hand, gespitzten Ohren und dem Rucksack auf dem Rücken ging es für die 120 Jungen und Mädchen bei den jährlichen Waldjugendspielen durch das Jeerdorfer Holz. Dort hatte Bezirksförster Rainer Schild gemeinsam mit Lehrerin Silke Varelmann als Verantwortliche für das „grüne Klassenzimmer“ einen Parcours herrichten lassen. 15 Stationen mussten die kleinen Schüler ablaufen und lernten viel über den Wald, die Tiere sowie den Umweltschutz. Ganz im Sinne der bereits seit mehr als zehn Jahren angebotenen Waldjugendspiele sollten die Acht- bis Zehnjährigen spielerisch die Natur entdecken – und für das Erlernte gleichzeitig Punkte sammeln. „Das Thema Wald haben wir in der Theorie schon vorher im Unterricht behandelt“, erklärt Varelmann.

Im Wald hieß es dann unter anderem, Tiere beim Namen zu benennen, Geräusche zu erkennen, Tannenzapfen zu werfen und Holz zu sägen, aber auch einen Feldhasen von einem Wildkaninchen unterscheiden zu können sowie Felle zu bennen. Und auch einen waschechten Wüstenbussard bekamen die Schüler zu sehen.

An einer Station wurden den Schülern gleich zu Anfang zu ihrer Überraschung Bonbons in die Hand gedrückt, die sie mit großem Vergnügen verspeisten. Später allerdings wurde von den Betreuern – neben Eltern und Lehrern übernahmen auch Jäger des Hegerings sowie Mitgliedern des Naturschutzbundes diesen Part – überprüft, ob die Einwickelpapierchen auch tatsächlich in den Anoraktaschen und nicht auf dem Waldboden gelandet waren, denn ebenso wie Batterien, Zigarettenkippen oder Flaschen gehören sie selbstverständlich nicht in die Natur, wie die Kinder lernten.

Am Ende gab es für jeden Teilnehmer zur Belohnung und als Erinnerung an diesen Vormittag eine vom Lions Club Scheeßel gespendete Buche. - jg

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