Jugendliche revoltieren im Jahr 2034 gegen Musikverbot / Musical begeistert

„Thank you for the music“

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Wilder Tanz zu Salsa-Klängen, da klatschten auch die Besucher rhythmisch mit.

Rotenburg - Von Manfred Klein. Standing Ovations und zwei Zugaben waren Anerkennung und Beweis der großartigen Leistungen, die die Schüler der Musikprofilklasse 9m des Ratsgymnasiums Rotenburg Donnerstagabend mit ihrem Musical „Splitter“ auf die Bühne der Schule brachten. Unter der Regie ihrer Lehrerin Astrid Mujica Alvarado demonstrierten die jungen Künstler ihre Talente in mehreren Rollen als Musiker, Schauspieler, Tänzer, Sänger und Maskenbildner.

In einer Welt ohne Musik wirkt alles kalt, grau und still. Im Jahr 2034 gilt ein generelles Musikverbot. Ole hat dennoch Musik gehört und verbreitet. Von der Führung der grauen Männer und ihrer Präsidentin wird der Jugendliche zu lebenslanger Haft verurteilt. So startet das Musical „Splitter“, das am Donnerstag und Freitag stürmisch vom Publikum gefeiert worden ist. Dritte und letzte Vorführung ist am Samstagabend, 19.30 Uhr, in der Aula der Schule.

Ein vom Nachthimmel schwebender Satellit, der wie ein Diamantsplitter funkelt und vier Jugendliche beim Kartenspielen im Wald überrascht, dann gleichzeitig fasziniert, begleitet das Bühnenstück als wichtiges Requisit bis zum Finale. Der Satellit enthält Musikkonserven aus mehreren Epochen, die von den Instrumentalisten der Profilklasse an Piano, Posaune, Trompete, Klarinette, Gitarre und Schlagzeug live zu Leben erweckt wird. Die von dieser Musik – Klassik bis Pop und Rock und Salsa – infizierten und inspirierten Jugendlichen beschließen, Ole aus dem Gefängnis zu befreien und mit diesem Experten in Folge der Welt die Musik zurückzubringen.

Eine initiierte große Musiksession auf dem Neuen Markt in Rotenburg – die Kreisstadt spielt eine dominante Rolle in dem Musical – bringt den Stein ins Rollen und die Wende in Gang. Die musikverliebten Jugendlichen werden zwar von den grauen Männern festgenommen und der gebieterischen Präsidentin vorgeführt. Doch die Teenager vermögen, die Regentin mit einer Sonate von Johann Sebastian Bach zu reumütigem Einlenken zu bewegen. Die Musik darf in ihrem Land wieder auferstehen. Happy End!

Das Musical beendet der eingängige Song von Abba , der nach Zugabeforderungen des begeisterten Publikums zweimal zu hören war.

Für die Akteure gab es als Zeichen der Anerkennung zum Abschluss ihrer dreijährigen Profilarbeit jeweils eine rote Rose. Dozentin Astrid Mujica Alvarado freute sich über einen dicken Dankeschönblumenstrauß.

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