Stadt weiht Wohnhaus ein

Jetzt braucht die Krippe nur noch einen Namen

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Veronika Dück (v.l.), Cyra Albers, Clemens Bumann, Elke Bellmann, Andreas Weber und Anna Frank mit einigen Kindern der Krippengruppe in Rotenburg. - Fotos: Goldstein

Rotenburg - Die bisherige, provisorische Unterbringung einer Rotenburger Krippengruppe in den Kitas Rappelkiste und Hemphöfen gehört der Vergangenheit an. „Zum 1. September ist diese Krippengruppe an die Werkstraße 24 umgezogen“, freut sich die städtische Jugendamtsleiterin Elke Bellmann.

Elf Kinder, die das dritte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sind in der neuen Einrichtung untergebracht. Bis März kommenden Jahres werden es die möglichen 15 Kinder sein. Mit dieser Maßnahme könne die Stadt den von hiesigen Familien beantragten Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz erfüllen.

Während der offiziellen Einweihung am Donnerstagmorgen durch die Stadt stellten Bellmann, Bürgermeister Andreas Weber (SPD) und Clemens Bumann (Stadtplaner) sowie die Krippenleiterin Cyra Albers, Anna Frank (Erzieherin) und Veronika Dück (Sozialassistentin) die Einrichtung vor. Einen Namen für die Krippe gibt es noch nicht. Den sollen sich die Eltern und Betreuer vom Kinderhort selbst einfallen lassen. „Da wollen wir keine Vorgaben machen“, so Weber. 

Für 240 .000 Euro ist das Wohnhaus an der Werkstraße 24 zum Kinderhort für eine Krippengruppe umgebaut worden.

„Das Haus wurde vor dem Umbau von der Stadt als Wohnhaus für sozial bedürftigen Großfamilien genutzt“, erklärte er. Von Mai bis Ende August hätten dann die Umbauarbeiten bis zum Einzug in das krippentaugliche Haus im September gedauert. Die Leiterin hat bereits 25 Jahre Berufserfahrung. 

Mit der Kinderkrippe in Rotenburg habe Albers für sich eine neue Herausforderung gefunden und sich ein klares Ziel gesetzt: „Wir werden als Team die Selbstständigkeit der Kleinen fördern. Dabei werden wir die Ein- bis Dreijährigen unterstützen.“ Für dieses Ziel komme den Mitarbeitern der familiäre Charakter eines Wohnhauses sehr entgegen, denn es vermittle den Kindern eine Art heimische Atmosphäre.

„Die Stadt hat 240.000 Euro für den Umbau investiert“, weiß Stadtplaner Bumann. Davon sind 180.000 Euro über Zuschüsse aus Bundesmitteln (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) finanziert worden.

Die Grundfläche des Hauses beträgt rund 120 Quadratmeter. Allein 75 Quadratmeter davon nimmt der Gruppenraum ein. Hinzu kommen der Schlafraum mit 20 Quadratmetern sowie Waschraum, Küche, Büro, Aufenthaltsraum für die Mitarbeiterinnen, ein Materialraum, ein Differenzierungsraum für individuelle Förderung und ein Spielbereich im Garten. - go

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