„World-Pull-Up-Day“ am Sonnabend, 9. September, auch in Rotenburg

Jeder Klimmzug bringt 50 Cent ein

Sie machen buchstäblich kräftig Werbung für den „World-Pull-Up-Day“ in Rotenburg: Projektleiter Eduard Hermann (l.) und Herbert Neumann (r.) mit Bürgermeister Andreas Weber und Tanja Timcenko, die locker 16 Klimmzüge am Stück schafft. J Foto: Ujen

Rotenburg - Am 9. September ist „World-Pull-Up-Day“. Das heißt, dass an dem Tag in vielen Teilen der Welt engagierte Menschen ihre Fitness unter Beweis stellen, indem sie möglichst viele Klimmzüge schaffen. Sponsoren schütten für jeden erfolgten Zug an der Stange Spendenbeträge aus. In Rotenburg wird das in diesem Jahr der DM-Drogeriemarkt übernehmen und spendet pro Klimmzug 50 Cent. Investiert solle das eingenommene Geld für eine Turnbar für den Pausenbereich der Integrierten Gesamtschule Rotenburg. Das Gerät ist eine Kombination aus Reck und Barren – wie das, was bei der Spendenveranstaltung bereitsteht.

Wenn man auf das vergangene Jahr zurückblickt, könnte eine recht hohe Summe zusammenkommen: „2016 hatten wir 62 Teilnehmer, die insgesamt 3 680 Klimmzüge schafften. Und das innerhalb von nur vier Stunden“, sagt Eduard Hermann vom Rotenburger Streetworkout-Team „Sworow“, der mit Herbert Neumann (Präventionsrat), Harald Meyer (Fortuna Rotenburg) und Rolf Ludwig (TuS Rotenburg) das Projekt wieder auf die Beine stellt. Rotenburgs Bürgermeister Andreas Weber (SPD) trainiere schon fleißig für das Event am Sonnabend, das beim Drogeriemarkt an der Großen Straße in Rotenburg von 10 bis 14 Uhr stattfinden wird. „Einen Klimmzug habe ich schon schaffen können“, so der Verwaltungschef stolz.

Tanja Timcenko vom TuS Rotenburg hatte ihren durchtrainierten Körper bei der Aktion im vergangenen Jahr schon mehrfach an der Stange hochgezogen und dabei viel Geld in die Spendenkasse gespült. „Wir helfen auch älteren Leuten, die sich das nicht mehr zutrauen, aber schon Interesse zeigen“, erzählt sie. Wenn viele Zuschauer dabei sind, motiviere das umso mehr und „gibt einem einen richtigen Adrenalinschub“. Die Veranstalter werden auch wieder Musik im Hintergrund laufen lassen, die laut der jungen Turnerin ebenfalls für Motivation sorgt. „Wer sich nicht an die Klimmzugstange traut, darf auch gerne einfach so etwas spenden“, sagt Streetworker Hermann. J jo

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