Appell zum Hubertustag beim Jägerbataillon 91

Ein Jahr gelebte Patenschaft

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Zum Appell zum Hubertustag kamen in die Lent-Kaserne Soldaten und Jäger zusammen.

Rotenburg - Von Heinz Goldstein. Es dämmerte schon und es war nasskalt, als die ersten geladenen Gäste des Jägerbataillons 91 Freitag am späten Nachmittag in der Lent-Kaserne in Rotenburg eingetrafen.

Sie nahmen am Appell des Verbandes am Hubertustag teil. Einige Soldaten in Kampfuniformen aus den verschiedenen Einheiten bildeten mit brennenden Fackeln in der Hand ein nahezu 100 Meter langes Spalier und wiesen Besuchern den Weg zum Antreteplatz direkt vor einem ehemaligen Hubschrauber-Hangar. Davor spielte sich das weitere Geschehen ab.

Am Rande des Platzes standen Panzer, die vor dem Appell näher in Augenschein genommen werden konnten. Wenige Meter weiter hatten die Soldaten ihre Gäste aus Militär, Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Verbänden und Vereinen gut vor Kälte geschützt untergebracht, indem sie die Sitzplätze direkt in der Halle vor dem geöffneten Tor aufgebaut hatten. 

Bald marschierten die einzelnen Kompanien auf den Platz und stellten sich im Karree auf. Die Einheitsführer meldeten dem Kommandeur der „91er“ die Anwesenheit ihrer Soldaten. Ein beeindruckendes Bild für die Gäste. Die Jagdhornbläsergruppe Rotenburg war ebenfalls angetreten und gab dem Schauspiel ein waidmännisches Ambiente passend zum Hubertustag. 

Zudem sorgten sie mit Jagdsignalen für musikalische Einlagen während des Antretens. Kommandeur York Buchholtz betonte während seiner Ansprache das gute Verhältnis seines Verbandes zur Stadt Rotenburg und ihren Bürgern. Die exakt seit einem Jahr bestehende Patenschaft werde gelebt und stehe nicht nur auf dem Papier.

Appell am Hubertustag beim Jägerbataillon 91

Seine Soldaten fühlten sich wohl in dieser Garnisonsstadt. Hartmut Leefers (CDU), der als stellvertretender Bürgermeister zu den Soldaten sprach, dankte ihnen, dass sie sich für Recht und Freiheit einsetzten. Die Konflikte im Irak und in Afghanistan seien auch bei den „91ern“ gegenwärtig. Einige Kameraden seien dort zurzeit im Einsatz. Leefers: „Gott schütze ihr pflichtbewusstes Tun und Handeln.“

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