Iren im Dreierpack

„Re-Groovination“ überzeugt im „Schmidt's“ 

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Die Brüder Tom (v.l.), Ben und Aidan Duffy lieferten im „Schmidt's“ eine musikalisch stimmige Performance ab.

Rotenburg - Mit Poetry Slams, Lesungen und nicht zuletzt kleinen Konzerten hat sich das „Schmidt's“ in Rotenburg nicht erst seit gestern als gute Adresse für Kleinkunst etabliert. Einen guten Riecher hat Betreiber Ralf Schirdewahn auch am Freitag bewiesen, als er die drei Iren von „Re-Groovination“ auf die Bühne holte.

Die drei Brüder Ben, Tom und Aidan Duffy präsentierten zunächst eigene Songs, vor allem aus ihrer im vergangenen Jahr entstandenen Rockoper „In an age of insecurity“. Die hatten insgesamt vier Schreiber eigentlich für eine Bigband komponiert, doch auch in kleiner Besetzung mit Gitarre, Bass und Schlagzeug funktionierten die Songs – auch dank des dreistimmigen Gesangs des seit mehr als einem Jahrzehnt eingespielten Geschwister-Trios.

Zuhörer: Die eigenen Songs können es mit den Covern aufnehmen

Dieselben Eigenschaften, nämlich souveräne Beherrschung der Instrumente, große Musikalität und Spielfreude, prägten auch den zweiten, ausschließlich mit Covern bestrittenen Teil. Mal funkig wie in „Without Love“ der Doobie Brothers, tanzbar wie James Browns “I feel good” und immer sehr nah am Original wie auch all die anderen Klassiker wie „50 Ways to leave your Lover” (Paul Simon) oder Van Morrisons „Moondance”, animierte „Re-Groovination“ das altersgemischte Publikum im gut gefüllten „Schmidt's“ zum Singen. Dabei wechselten sich die drei Vollblutmusiker immer wieder an den Lead-Vocals ab, und neben energiegeladenen Soli des Gitarristen Aidan Duffy konnte auch Bruder Ben am Bass mit einigen schönen Improvisationen überzeugen.

Den Zuschauern gefiel beides: „Die Cover waren natürlich super; genau mein Geschmack – die Lieder stammen ja auch zumeist aus meiner Generation“, meinte Martina aus Rotenburg, die mit ihren Freundinnen vom monatlichen Kartenspiel-Treff eher zufällig und somit unverhofft in den Genuss zweier musikalisch geladener Stunden kam. „Die eigenen Songs waren fast noch besser“, so ihr Fazit.

hey

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