Digitale Mitgliederversammlung des Kreisverbands

Intemann und Ehlers bleiben Landvolk-Vorsitzende

Jörn Ehlers (l.) und Christian Intemann bleiben Vorsitzende des Landvolks.
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Jörn Ehlers (l.) und Christian Intemann bleiben Vorsitzende des Landvolks.

Rotenburg – Es war keine große Überraschung bei der digitalen Mitgliederversammlung des Kreisverbands Rotenburg-Verden des Niedersächsischen Landvolks: Die Vorsitzenden Jörn Ehlers und Christian Intemann wurden wiedergewählt. Ihre Stellvertreter bleiben Andre Mahnken und Hilmer Vajen.

Mit durchschnittlich etwa 130 Teilnehmern war die Veranstaltung nicht so gut besucht wie frühere Präsenz-Versammlungen. Von den Anwesenden gab es jedoch größtenteils Zustimmung: 60 stimmten für Ehlers, 54 für Intemann, einer dagegen. Ein paar enthielten sich. Ehlers reagierte „sehr zufrieden“ auf das Ergebnis, wie er sagte. Die hohe Zustimmung bestätige die Arbeit und gebe Rückhalt für die Zukunft. „Wir stehen in turbulenten Zeiten. Eine solche Unterstützung stärkt uns.“ Ob sich seine Kandidatur zum Präsidenten des niedersächsischen Landvolks ausgewirkt habe, ließ er offen. „Ich habe die Wahl verloren. Aber ich habe hinterher von einigen Seiten Zuspruch erhalten, das hat mich sehr gefreut.“

Höchste Priorität genieße nun, die Betriebe auf wirtschaftlich stabile Beine zu stellen, vor allem auch hinsichtlich der Pandemie. Besonders gefährdet seien Sauen- und Milchviehhaltung. „Beide haben eine lange Durststrecke hinter sich, sie stehen weiter unter Druck.“ Wichtig sei, bei den Preisen für Lebensmittel Punkte zu sammeln. Ferner verwies er auf Corona-Hilfen, auf die Landwirte Anspruch hätten.

Bei den Wahlen freue es Ehlers, dass mit Johannes Ritz der Vorstand weiter verjüngt wird. Dieser stößt zum zwölfköpfigen Team, aus dem sich Wolfgang Behling verabschidet. Auch Intemann ist zufrieden und merkt an: „Mit der Verbandsarbeit habe ich von Anfang an das Ziel verfolgt, den Menschen die Landwirtschaft und damit die Produktion unserer Nahrungsmittel wieder näherzubringen. Besonders in diesen Tagen, in denen die Entfremdung unserer Lebensmittelerstellung stetig zunimmt, erscheint dieses Vorhaben wichtiger denn je.“ Er setze sich zudem dafür ein, „dass angesichts all der Auflagen, die unsere Landwirtschaft zunehmend vor Herausforderung stellen, eine fundierte wissenschaftliche Begründung vorausgehen muss“.

Herausforderungen der nahen Zukunft seien aber auch unter anderem das Aktionsprogramm Insektenschutz (API) und die Moorschutzstrategie, mit der Flächen nicht wie vorher werden genutzt werden können. Letzteres sei gerade für den Rotenburger Bereich relevant.

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