Inklusive Theatergruppe der Werke spielt die Abenteuer des Jim Knopf

Keine Angst vor Ungeheuern

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Rebecka Schleier (v.l.), Dennis Schranke, Hans-Joachim Reich, Rena Huthmann, Svea Krull und Christiane Reich-Ludwig üben für die Premiere des Stücks „Jim Knopf“ im März.

Rotenburg - Die inklusive Theatergruppe der Rotenburger Werke – „Die Wagabunten“ – setzt mit ihrem aktuellen Stück „Jim Knopf, Frau Mahlzahn und die Wilde 11“ die Geschichte von Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer phantasievoll in Szene.

„Selbst gebaute Masken verleihen diesem Stück für die ganze Familie einen zauberhaften Charakter“, erklären die Regisseure Hans-Joachim Reich und Christiane Reich-Ludwig. Die musikalische Begleitung des Stücks übernehmen Karin Christoph und Reinhard Röhrs.

Die Geschichte des kleinen schwarzen Jungen, der als Waisenkind in Lummerland aufwächst und später mit seinem Freund Lukas, dem Lokomotivführer, mit seiner Dampflok „Emma“ nach China reist, um dort einige Abenteuer zu bestehen – inklusive der Auseinandersetzung mit einem Ungeheuer und der Rettung der entführten Prinzessin Li Si – ist von der Regie inhaltlich etwas vereinfacht und den Möglichkeiten des Ensembles angepasst worden.

„Wir haben viele Tanzeinlagen eingebaut. So zum Beispiel bei der Entführung von Li Si und bei weiteren Szenen des Stückes“, so die Regisseure. Ein Casting für die Besetzung habe es nicht gegeben. Alle Bewerber seien entsprechend ihrer Möglichkeiten im Stück mit eingebaut worden, so Reich. Seit Januar üben die Mimen einmal in der Woche die Szenen ein. Die Aufführung erhält zurzeit den letzten Schliff. Dennis Schranke, Bewohner der Rotenburger Werke, beherrscht seinen Text. Er war auch bei der ersten Aufführung als Jim Knopf in die Rolle des Waisenjungen geschlüpft.

Rena Huthmann verstreut in ihrem Kostüm der chinesischen Prinzessin Li Si gekonnt den asiatischen Charme. Freudig aufgeregt sind alle Darsteller. „Es wird Zeit, dass es bald los geht“.

Zum 25-köpfigen Ensemble gehören Menschen mit Behinderung, Laienschauspieler aus Rotenburg und Studentinnen der Hochschule für Künste im Sozialen aus Ottersberg.

Premiere des Stücks ist am Sonnabend, 5. März, im Kulturhaus Kasch, an der Bergstraße in Achim. Einen Tag später spielt die Theatergruppe in der Aula der Theodor-Heuss-Schule in Rotenburg. Weiter geht es am Sonnabend, 12. März, ab 16 Uhr, in der Förderschule Ottenbeck in Stade. Die Eintrittskarte kostet an der Tageskasse sieben Euro.

go

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