Informationsveranstaltung zur „GesundRegion“ im neuen Förderstatus

Qualität und Unterstützung sind jetzt wichtiger

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Moderator Marcel Bonse (r.) vor Repräsentanten der neuen Ile-Region.

Mulmshorn - Der Weg, künftig an Fördertöpfe zu gelangen, um damit Projekte umzusetzen, wird steiniger. „Gute Ideen werden umgesetzt. Allerdings werden die Qualität einer Idee und die Unterstützung dafür wichtiger“, betonte Moderator Marcel Bonse bei der Auftaktveranstaltung der jetzt neuen Ile-Region „GesundRegion Wümme-Wieste-Niederung“ im Haus der Zukunft in Mulmshorn.

Mit dem neuen Status als Ile – heißt: integrierte ländliche Entwicklung – Region verfügt die „GesundRegion“ für die jetzige Förderperiode bis 2020 über kein eigenes Budget mehr. In der abgelaufenen Periode, damals noch mit dem Status Leader, bekam sie ein eigenes Budget von 2,1 Millionen Euro zugeteilt.

Ile und Leader sind Bezeichnungen für EU-Förderprogramme. Nachdem die Förderperiode auslief, musste sich die „GesundRegion“ in einem Wettbewerb mit anderen Regionen landesweit neu bewerben, um als Leader-Region mit einer weiteren Budgetzuteilung weiter arbeiten zu können. Doch die Bewerbung scheiterte mit dem Ergebnis, dass die „GesundRegion“ als Ile-Region bis 2020 über kein eigenes Budget mehr verfügt und das Antragswesen von Mitteln für Projekte komplexer wird. Prinzipiell können Projekte gefördert werden, die mit den Zielen des Regionalen Entwicklungskonzepts der „GesundRegion“ in den Bereichen wie Gesundheit, Klima- und Umweltschutz, Kunst, Kultur, Bildung oder auch Tourismus vereinbar sind.

„Die Ile-Region braucht ein Regionalmanagement. Dazu muss ein Büro beauftragt werden. Die Ausschreibung läuft. Im Januar fällt eine Entscheidung“, betonte Bonse, ehemaliger Regionalmanager der „GesundRegion“. Wer eine Idee hat, muss sie künftig mit einem neuen Regionalmanagement abstimmen, der einen Projektsteckbrief erarbeitet. Eine noch einzurichtende Lenkungsgruppe befindet im Anschluss über die Idee. Mit der Stellungnahme der betreffenden Kommune geht der Projektantrag an die zuständige Landesbehörde in Verden, die wiederum ihrerseits darüber entscheidet.

Allerdings konkurriert die „GesundRegion“ mit Projekten aus weiteren Ile-Regionen um Gelder. Wenn eines unterstützt wird, liegt die Förderung für kommunale Projekte bei 33 bis 63 Prozent, bei Privatleuten bis zu 30 Prozent der Kosten. Bis jetzt seien der Umbau des Mehrzweckhauses in Unterstedt, ein Naturlehrpfad am Heimathaus in Fintel und die Erweiterung des Gesundheitszentrums Ottersberg beantragt.

woe

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