Stadt frischt nach und nach die Spielplätze auf / Skateranlage soll im Herbst fertig werden

In die Jahre gekommen

Die Skateranlage am Bahnhof bekommt ebenso ein neues Gesicht wie der Spielplatz in der Siedlung Luhne.
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Die Skateranlage am Bahnhof bekommt ebenso ein neues Gesicht wie der Spielplatz in der Siedlung Luhne.
  • Guido Menker
    vonGuido Menker
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Rotenburg – Die Stadt Rotenburg macht sich an die Arbeit, um die beiden Spielplätze an der Straße „Zum Eichhoop“ in der Luhne sowie an der Helmut-Tietje-Straße im Bereich der Brockeler Straße / Ecke Brockmanns Wiesenweg auf Vordermann zu bringen. Und sie nimmt dafür auch reichlich Geld in die Hand. Das teilt Andreas Bunk vom Bauamt in einer Sitzung des Rotenburger Jugendausschusses mit. Er stellt die aktuelle Planung vor. Bis zum Winter sollen die beiden Plätze fertig sein, erklärt Bunk.

Für den Spielplatz in der Siedlung Luhne nimmt die Stadt 30 000 Euro, für den an der Helmut-Tietje-Straße sogar 80 000 Euro in die Hand. Zusammen mit denen an den Schulen und Kindertagestätten gibt es in der Kreisstadt 69 Spielplätze, sagt Bunks Kollegin Beate Behrens. Aber einige davon sind schon in die Jahre gekommen. „Irgendwann sind die Geräte abgängig. Wir fangen dort an, wo viel anliegt“, so Behrens. 130 000 Euro stehen im Haushalt dieses Jahres dafür bereit. In beiden Fällen habe die Stadt die Anwohner an der Planung teilhaben lassen. Sie konnten Wünsche äußern und Vorschläge machen. So werde es in der Luhne und auch an der Brockeler Straße neue Kleinkindbereiche geben, und in der Luhne sind darüber hinaus Fitnessgeräte für Erwachsene eingeplant, wie man sie bereits in der Innenstadt hinter dem Speicher vor einigen Jahren installiert hatte. Auf dem Spielplatz an der Straße zum Eichhoop steht für die neue Planung eine Fläche von rund 3 000 Quadratmetern zur Verfügung. Auf dem Spielplatz an der Helmut-Tietje-Straße sind es sogar 3 500 Quadratmeter – und das ist auch gut so. Denn die Stadt will dort richtig anpacken und insgesamt für 34 Spielgeräte sorgen. Hintergrund: Mit diesem Spielplatz will man ein Angebot schaffen, dass auch die Kinder aus den beiden Neubaugebieten gleich gegenüber anspricht, heißt es in der Sitzung des Jugendausschusses.

Ansprechender als bisher soll auch die Skateranlage am Rotenburger Bahnhof werden. Die Pläne sind fertig, und die Ausschreibung läuft. Die Fertigstellung der neuen Anlage sei für den 30. November vorgesehen, sodass die Jugendlichen – entsprechendes Wetter vorausgesetzt – dort noch in diesem Jahr ihre ersten Runden drehen können. Die Jugendlichen selbst waren an der Planung der Skateranlage beteiligt. Dabei ging es um die Gestaltung und die Elemente, die sie sich wünschen, aber auch um die Fragen des Materials. Vor allem die Oberfläche spielt dabei eine gewichtige Rolle. Sie muss glatt und somit gut befahrbar sein. Jetzt wählt man einen zweifach versiegelten Beton. Dahinter steckt ein hoher Aufwand – „das ist dann alles Handarbeit“, sagt Bunk. Und so erklärten sich dann letztendlich auch die hohen Kosten. Die Stadt nimmt 125 000 Euro in die Hand. Weitere 26 000 Euro steuert der Landkreis bei. Bürgermeister Andreas Weber (SPD): „Wir haben eine gute Lösung gefunden.“

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