15. Benefizkonzert der Stiftung Kirche für Rotenburg mit „Holmes & Watson“ begeistert rund 150 Besucher

„Holmes & Watson“: Ihre Songs gehen unter die Haut

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Tom Ludwig (v.l.), Fergus Holmes und Didi Wetenkamp begeisterten beim Benefizkonzert in der Michaelskirche mit ihrer Performance auf der „Altar-Bühne“ des Gotteshauses. 

Rotenburg - Nur wenige Stühle sind beim 15. Benefizkonzert der Stiftung Kirche für Rotenburg am Samstagabend in der Michaelskirche frei geblieben. Das Trio „Holmes & Watson“ hat bereits im vergangnen Jahr an gleicher Stelle die Besucher begeistert und das hat sich in der Stadt schnell herumgesprochen.

Dementsprechend war die gute Resonanz. Die Vorsitzende der Stiftung, Heidi Kohlmeyer, sparte nach dem Auftritt nicht an Superlativen: „Die Musik ist allen Zuhörern unter die Haut gegangen. Fergus Holmes, Tom Ludwig und Didi Wetenkamp haben mit der heutigen Performance gegenüber dem Vorjahreskonzert noch einen drauf gesetzt.“

Die Künstler zeigten während ihrer Performance ein Gespür für ihr Publikum. Die Auswahl der Songs war bestens aufeinander abgestimmt. Der Funke zu den Zuhörern sprang bereits beim ersten Stück über. Der Einklang der Stimmen in perfekter Harmonie mit den Instrumenten, ließ sofort „Gänsehautfeeling“ in der Kirche aufkommen.

Das Publikum, zumeist von der 50-Plus-Generation, gefiel die brillant vorgetragene Rock und Pop-Musik mit Klassikern wie zum Beispiel Cover-Versionen von Simon & Garfunkel, Chris de Burgh, Albert Hammond, Bruce Springsteen, Marvin Gaye, The Beatles oder Neil Young.

Heidi Kohlmeyer schwärmt von dem Auftritt des Trios.

Die Stücke immer mit viel Liebe zum Detail vorgetragen, mit perfekt aufeinander abgestimmtem Gitarrenspiel und angenehmem Gesang – so haben die Vollblutmusiker alle Zuhörer in ihren Bann gezogen. Lang anhaltender Applaus und eine fast halbstündige Zugabe spiegelten die Begeisterung in der Michaelskirche wider.

Das Trio hatte eine ganze Reihe neuer Songs im Gepäck gehabt. „Erstmals haben wir die Möglichkeit der Rhythmusunterstützung bei einigen Stücken genutzt“, erzählte Ludwig am Rande des Konzertes. „Das macht die Songs lebendiger.“ Damit sei das Package homogener und abwechslungsreicher geworden, sind sie überzeugt.

Jeder von dem Trio hat ein Lied, das er besonders mag. Bei Ludwig ist es „Never let us slip away“ von Andrew Gold, während bei dem Iren Holmes der Song von Chris de Burgh „Don’t pay the ferryman“ absolut die Nummer Eins ist. Wetenkamp liebt den Paul Simon Song „50 ways to leave your lover“. Die Favoriten waren am Abend im Programm mit dabei. Zurzeit arbeiten sie an einer neuen CD, die Ende des Jahres fertig werden soll. Im Frühjahr nächsten Jahres soll sie dann veröffentlicht werden.

„Der Reinerlös des Benefizkonzertes geht, wie in den Jahren zuvor, in den Kapitalstock der Stiftung“, erklärte Kohlmeyer während der Begrüßung der Gäste vor dem Konzert. Die Stiftung Kirche für Rotenburg gibt es seit zwölf Jahren. Zweck sei es, den drei Kirchengemeinden finanziell unter die Arme zu greifen und Projekte zu fördern. - go

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