IGS-Neubau im August fertig / Sporthallen-Eröffnung im Oktober

Es geht voran

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Die neue Sporthalle an der Gerberstraße in Rotenburg soll bis zum Oktober fertig werden.

Rotenburg - Von Guido Menker. Die Stadt Rotenburg investiert in die Zukunft. Vor allem an der Gerberstraße. Und das nicht zu knapp: Für insgesamt sieben Millionen Euro entstehen dort eine neue Sporthalle sowie ein Neubau für die Jahrgänge fünf und sechs der IGS. Und wer die Baustelle besucht, stellt fest: Es geht voran.

Das zu behaupten, wäre Architektin Ines Stein vom städtischen Gebäudemanagement im Winter noch schwer gefallen: Es hatte witterungsbedingte Verzögerungen sowie erhebliche Probleme mit dem Untergrund gegeben. Der Boden hatte nicht die nötige Tragfähigkeit aufgewiesen und musste ausgetauscht werden, außerdem gab es Schwierigkeiten mit dem Grundwasser. Wenige Monate später sieht das alles schon ganz anders aus, jetzt stellt auch Ines Stein fest, dass es wirklich voran geht. Im Oktober soll die Sporthalle fertig werden. Von den 3,5 Millionen Euro, die sie kostet, erhält die Stadt 1,5 Millionen Euro aus der Kreisschulbaukasse. Nicht bezuschusst wird daraus das, was über die Mindeststandards für den Schulsport hinaus geht. Dazu gehört unter anderem die 199 Personen fassende Zuschauertribüne, so Bürgermeister Andreas Weber (SPD).

Mit einer ähnlichen Summe aus der Kreisschulbaukasse kann die Stadt für den Um- und Neubau für die IGS am Standort der jetzigen Theodor-Heuss-Ganztagshauptschule rechnen. In diesem Fall hatte sich in den zurückliegenden Wochen der Zeitplan etwas besser einhalten lassen. „Wir gehen davon aus, dass die beiden Jahrgänge im August einziehen können“, blickt Ines Stein optimistisch auf die Baustelle, wo es inzwischen in erster Linie um den Innenausbau geht. Integriert in den Komplex für die beiden Jahrgänge fünf und sechs ist auch der alte B-/C-Trakt der THS. „Diesen haben wir komplett entkernt und nach hinten geöffnet, um dort dann einen Neubau dranzusetzen“, beschreibt Stein das Vorgehen der am Bau beteiligten Firmen, die übrigens zu 90 Prozent aus dem Landkreis kommen. In dem neuen Gebäudekomplex entstehen zehn Klassenräume mit Größen zwischen 83 und 110 Quadratmetern, pro Jahrgang ein Forum, dazu mehrere Fach- und Nebenräume beziehungsweise Räume für die Lehrer sowie die Jahrgangsleitung.

Die Gesamtgrundfläche liegt bei 2300 Quadratmetern – 1000 davon stammen aus dem Bestand der THS.

Deutlich mehr Firmen von außerhalb sind am Bau der Sporthalle beteiligt – das liegt daran, dass es sich um mehrere Fachbetriebe handelt, so Weber. Die Halle werde für Basketball, Volleyball, Handball und Badminton Wettbewerbsmaße aufweisen. Darüber hinaus kann sie durch einen Vorhang aufgeteilt werden. Die erste Feier übrigens steht dort auf der Baustelle am 22. Mai an – dann steigt das Turnhallen-Richtfest.

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