Wettbewerb auf dem Hartmannshofs

Mounted-Games: Lea Hoffmann aus Bretel ist U17-Einzelmeisterin

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Bei den Aufspringspielen mussten die Reiter absitzen, ein Kissen aufheben, damit auf’s Pferd springen und ins Ziel reiten.

Rotenburg - Die Startflagge senkt sich. Die acht Einzelreiter der „Offenen Klasse“ (OK) stehen auf den Bahnen in ihren bunten Trikots auf einer Höhe. Die Köpfe geschützt durch Reithelme, preschen sie bei den Qualifikationsrennen mit ihren Ponys los. Sie haben alle ein Ziel: Jeder will möglichst als Erster den Spiele-Parcours mit verschiedenen Aufgaben bewältigen. Das fordert Geschick von Ross und Reiter, die am Ende im gestreckten Galopp mehr oder minder erfolgreich die Qualifikation beenden.

Dieses Szenario spielte sich mit insgesamt 141 Reitern mehrmals am Samstag und Sonntag auf dem Areal des Hartmannshofs in Rotenburg ab. Dort haben sich die bundesweit besten Mounted-Games-Reiter der Altersklassen U14, U17 und OK zur Austragung der Einzelmeisterschaften getroffen. Mit dabei auch die Lokalmatadoren Angelique Gaulke (OK) aus Kirchwalsede und Lea Hoffmann (U17) aus Bretel bei Bothel, die beide gute Chancen auf eine vordere Platzierung hatten. Für Gaulke und ihren Wallach Billy begannen die zwei Wettkampftage am Samstag in den Vorläufen recht vielversprechend mit dem zweiten Platz. 

Auf zwei Arenen mit jeweils acht Bahnen waren die gleichen Spiele aufgebaut. Dabei kam es auf ein gut funktionierendes Zusammenspiel von Pferd und Reiter ohne Sporen und Gerte an. Bei den drei Spielarten in der Arena kam es auf Schnelligkeit und Geschicklichkeit an. Ganz besonders knifflig waren die Aufspringspiele. Nach ihren Wettkampfrunden auf Billy wurde es für Gaulke stressig, denn sie musste direkt weiter in die Pestalozzihalle. Als Torfrau der TuS Handballerinnen hatte sie am Nachmittag ein Punktspiel in der Landesklasse gegen Woltmershausen zu bestreiten, das die Rotenburgerinnen gewonnen haben. „Ich war danach ganz schön geschlaucht.“

Mit Geschick und Harmonie haben Reiter und Pony die Aufgaben in den Spielrunden erfolgreich erledigt.

Dennoch trat sie voller Tatendrang und Zuversicht am nächsten Tag bei den Semifinal-Runden der Mounted Games an. Da Gaulke aber mit ihrem Pony Billy beim zweiten Spiel stürzte, reichte die Platzierung nur für das B-Finale. Insgesamt belegte sie den zehnten Platz und gehört damit zu den „Top-Zehn“ Mounted-Games-Spielerinnen Deutschlands.

Lea Hoffmann war mit ihrem Pony in Hochform. Ihr war am Ende der Sieg in der U17-Klasse nicht zu nehmen. In der U14-Klasse siegte Charlotta Petersen aus Tökendorf bei Kiel und in der OK gewann Mark Skubatz aus Hamburg.

Mounted Games Meisterschaft auf dem Hartmannshof

 © Goldstein
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Gunnar Schmidt und Heiko Voß vom TuS Hemslingen/Söhlingen hatten mit vielen Helfern diesen Saisonabschluss der Reiter-Spiele organisiert. „Weil wir kein anerkannter Verband sind, bezeichnen wir die Wettkämpfe als Einzelmeisterschaften. Der Sieger ist bundesweit der beste Mounted-Games-Reiter“, erklärte Schmidt am Rande der Veranstaltung, warum diese Wettkämpfe nicht offiziell als Deutsche Meisterschaften ausgeschrieben worden sind.

go

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