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Hökermarkt erstmals unter der Regie der Stadt

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Von: Guido Menker

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Benjamin Roolfs freut sich auf den Hökermarkt und zeigt das Plakat für die Veranstaltung.
Benjamin Roolfs freut sich auf den Hökermarkt. © Menker

Rotenburg – Der Hökermarkt in Rotenburg hat Tradition. Nach langer Pause soll er im Sommer wieder stattfinden – allerdings nicht mehr unter der Regie des Vereins für Touristik und Stadtwerbung (VTS), sondern unter der der Stadt. Was bleibt, sind der Termin und das Grundprinzip des Flohmarkts zwischen den beiden Marktplätzen in der Rotenburger Innenstadt.

Die organisatorischen Fäden haben Benjamin Roolfs als Leiter der Tourist-Information sowie Ordnungsamtsleiter Thorsten Schiemann in der Hand. Schiemann bereitet in diesen Tagen eine entsprechende Satzung vor, die noch vom Stadtrat zu verabschieden ist. Roolfs indes hat sich bereits der umfangreichen Vorbereitungen angenommen und ein Plakat für den Hökermarkt entworfen.

Für den 2. Juli steht der Hökermarkt im Veranstaltungskalender – von 9 bis 15 Uhr haben die Geschäftsleute in der Innenstadt sowie Privatpersonen, aber auch ausgewählte, professionelle Anbieter die Möglichkeit, sich ihren Standplatz für den Flohmarkt zu sichern. „Vor den Ladenlokalen haben die Geschäftsleute das erste Zugriffsrecht“, so Roolfs. Diese werde er demnächst persönlich ansprechen und dann abfragen, wer von ihnen einen eigenen Stand plant.

Parallel dazu startet in dieser Woche die Anmeldung weiterer Interessenten. Dafür hat Roolfs unter dem Stichwort „Aktuelles“ ein PDF auf der Website der Stadt Rotenburg – zu erreichen unter www.rotenburg-wuemme.de – angelegt. Das ausgefüllte Dokument kann in der Tourist-Information abgegeben werden. Schon zeitnah soll es auch möglich sein, es online bei der Stadt einzureichen. Der laufende Standmeter kostet fünf Euro – bezahlt wird am Tag der Veranstaltung. „Wenn wir die Standbewerbungen haben, legen wir fest, wer wo seinen Platz bekommt. Anschließend informieren wir die Bewerber“, erklärt Roolfs den organisatorischen Ablauf. Standplatz-Bewerbungen nimmt die Stadt bis zum 15. Juni entgegen.

Der Aufwand ist groß. „Wir haben noch keine Erfahrung damit“, sagt Roolfs. Zusammen mit sieben Kollegen wird er am 2. Juli draußen sein, damit alles passt. In den Tagen zuvor seien die Plätze zu markieren. Er geht davon aus, dass bis zu 300 Stände im Bereich der Großen Straße sowie an der Kirch- und gegebenenfalls auch an der Goethestraße untergebracht werden können. Vier der Kollegen werden am Veranstaltungstag die fällige Gebühr kassieren. Mit Blick auf den VTS zieht Roolfs verbal den Hut: „Es hängt wirklich sehr viel dran an der Durchführung – und es geht es ja auch um Sicherheit und die Versicherungen. Ich kann verstehen, dass sie das in der Form nicht mehr machen können.“ Der Wochenmarkt übrigens wird am 2. Juli ganz normal auf dem Pferdemarkt über die Bühne gehen.

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