Metal-Militia-Konzert der Kir

Im Heimathaus gab’s richtig was auf die Ohren

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Philip Herbst hat mit der Band „Ravager“ die Besucher mit dem Metal-Fieber infiziert.

Rotenburg – Die Fortsetzung der Metal-Militia-Reihe der Kulturinitiative Rotenburg (Kir) verspricht auch in diesem Jahr krasse und laute Musik, die die Wände im Heimathaus erbeben und die Fans voll auf ihre Kosten kommen lässt.

Das hat das erste Konzert mit Musikern der etwas härteten Gangart am Samstagabend einmal mehr unter Beweis gestellt. „An sich war es eine gute Veranstaltung, leider jedoch etwas schwächer besucht als sonst. Wahrscheinlich auch wegen des Termins zu Ostern und weil die Printmedien nicht über die Veranstaltung informiert worden waren“, so die Einschätzung des Hauptorganisators Sergej Tschernow. Dennoch ist er sehr zuversichtlich, dass die nächste Veranstaltung der Metal-Militia-Reihe im Oktober weit mehr Fans anlocken wird.

Die Opener-Band „Ravager“ aus Walsrode legte sich sofort kräftig ins Zeug – mit ohrenbetäubender Lautstärke. 2014 gründeten Marcel Lehr und Dario Rosenberg die Band. Nach der Suche von Mitstreitern, die sich als recht schwierig herausstellte, konnte die Band auf den ersten lokalen Konzerten auftreten und Ende 2015 die EP „Alarm Clock Terror“ mit vier Songs aufnehmen, die 2016 erschienen ist. Die Band besteht heute aus Philip Herbst (Gesang), Marcel Lehr (Gitarre), Dario Rosenberg (Gitarre), Justus Mahler (Bass) und André Sawade (Schlagzeug). Die „Metaller“ begeisterten am Samstagabend mit kompromisslosen „Old School Trash Metal“.

Diese beiden „Metallerinnen“ sind von der krassen Musik total begeistert.

Auch die Gruppe „Craving“ brachte die Fans der Musikrichtung in Wallung. Ivan Chertov, Lukas Winkler, Lutz Pohlabeln und Johannes Pätzholt haben die Band 2005 in Oldenburg gegründet. Seitdem gibt es sie in verschiedenen Besetzungen. Heute besteht die Band aus Ivan Chertov (Vox, Guitar, Music), Wanja Gröger (Drums), Leonid Rubinstein (Bass) und Jonas Papmeier (Live Guitars). „Craving“ wird irgendwo zwischen Black und Death Metal eingeordnet, so der Veranstalter. „Sie spielen mit den Metal-Genres ein bisschen herum.“ Wer auf melodischen, verträumten aber gleichzeitig rasend schnellen und ein bisschen brutalen Metal steht, den hat „Craving“ im Heimathaus bedient.

Kir-Metal Militia-Konzert in Heimathaus

 © Heinz Goldstein
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Als Headliner ließ es „Final Breath“ so richtig krachen. Dabei haben sie auf ihre lange Metal-Erfahrung zurückgegriffen. Die Band wurde 1993 um Schlagzeuger Heiko Krumpholz gegründet. Der Sound der Band entwickelt sich vom anfänglichen „Melodic Death Metal“ mehr in Richtung Trash. „Mit ihrem dritten Album schaffte die Band 2004 den Durchbruch, auch im europäischen Ausland“, weiß Tschernow. Am Samstag spielten sie „Old School Trash“ mit starkem Hang zum Death Metal. So präsentierten die Musiker dem Publikum scharfe Riffs, aggressive Vocals und melodische Leads.

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