Heidemarie Pläschke aus Rotenburg hat ein Buch geschrieben

„Das ist sicher nicht mein letzter Roman“

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Glücklich über ihren ersten Roman: Heidemarie Pläschke aus Rotenburg ist stolz auf ihr 258 Seiten starkes Buch, das jetzt im Engelsdorfer Verlag erschienen ist, „Eines Tages hol‘ ich sie mir! – Ist Liebe vergänglich?“

Rotenburg - Von Manfred Klein. Heidemarie Pläschke (64), im Sternzeichen der Fische geboren, seit 1981 Rotenburgerin, hat ein Buch geschrieben. Erschienen ist ihr Roman „Eines Tages hol‘ ich sie mir!“ im Engelsdorfer Verlag.

Das Buch ist seit 5. August auf dem Markt. Ihre 258 Seiten umfassende Literatur, ihr Erstlingswerk, ist in jeder Buchhandlung, bei Amazon, buch.de, bücher.de, bei Thalia und anderen Internetportalen erhältlich. „Aber am liebsten ist es mir, wenn Interessierte das Buch bei mir direkt bestellen“, freut sich Heidemarie Pläschke augenzwinkernd. „In Rotenburg liefere ich das Buch nämlich persönlich aus.“ Bei diesen Buchauslieferungen in der Kreisstadt – 40 Bücher hat sie inzwischen schon selbst vermarktet – „kommt es immer wieder zu wundervollen Begegnungen und schönen Erlebnissen“, schwärmt die Autorin. Oft werde sie um eine Widmung gebeten, jeder Kunde bekomme ein individuelles Lesezeichen, Fotografien von Landschaften, Sehenswürdigkeiten, Blumen, Tieren, Sonnen- und Nebelimpressionen, allesamt Fotos, die Heidemarie Pläschke selbst geschossen hat.

Wie der Untertitel „Ist Liebe vergänglich?“ schon verrät, steht die Liebe im Mittelpunkt des Romans. Auch wenn im Vorspann versichert wird, „Handlungen und Personen in diesem Roman sind erfunden; Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig“, hat das Geschriebene „einen wahren Hintergrund“, so Pläschke, „der biografische Roman beruht auf wahren Begebenheiten“.

Ein halbes Jahrhundert lang sind Lara und Stine, die beiden Protagonistinnen des Buches, obwohl sie aus völlig unterschiedlichen Elternhäusern stammen, Freundinnen. Lara lebt in den USA, ist verheiratet und Mutter zweier Kinder, als sie einen Anruf von ihrer Jugendbekanntschaft Franz bekommt, der aus einer deutschen Telefonzelle anruft. Nach über 20 Jahren ist Franz – selbst verheiratet – noch immer in seine Jugendliebe Lara verliebt. Dieser Anruf stellt Laras Leben buchstäblich auf den Kopf, denn die kriselnde Ehe lässt in ihr einen tiefgreifenden Entschluss reifen. Soweit der Ausgangspunkt für Pläschkes Roman.

Ist das Buch jugendfrei? „Auf jeden Fall. Für Heranwachsende ist es zudem sicher eine gute Handreichung zu erfahren, wie man mit Liebe umgeht, was Liebe überhaupt ist. Oder wie man mit enttäuschter Liebe umgeht. Es gibt auch dann immer Hoffnung und viele Möglichkeiten und Wege zu neuem Glück“, weiß Heidemarie Pläschke.

Schon als „junges Mädchen, so mit 17 oder 18 Jahren“, erinnert sich Pläschke, „war ich fest entschlossen und sagte das auch zu meinen Freunden: ‚Ich schreibe noch mal einen Roman‘.“ Jetzt hat sie das Versprechen von damals eingelöst. Zweieinhalb Jahre brauchte die gebürtige Schleswig-Holsteinerin und Wahl-Rotenburgerin, dann war ihr Erstlingswerk zu Ende geschrieben und lag druckreif vor. Ausgangsmaterial für die fast 70 Kapitel ihres Buches waren Briefe, die sie von ihrer Freundin bekommen hat und seit Oktober 1992 in einem immer dicker gewordenen Ordner zusammen mit Fotos sammelt. Mit dem Engelsdorfer Verlag, berichtet Pläschke, habe sie eine gute Wahl getroffen. „Die haben mich toll unterstützt und standen mir immer mit Rat und Tat zur Seite.“

Das „große Geld“ will und wird Heidemarie Pläschke mit ihrem Roman nicht verdienen können. Da gibt sie sich keinen Illusionen hin: „Wenn ich Glück habe, werde ich vielleicht gerade mal auf meine Kosten kommen. Mir geht es nicht um Geld und nicht darum, berühmt zu werden. Worum es mir beim Buchschreiben ging und geht, ist, etwas von mir zu hinterlassen. Und das ist mit dem Buch gelungen.“ Gewiss sei auch, so Pläschke im Nachsatz, „das ist mein erster, aber sicher nicht mein letzter Roman“.

Buch geschrieben, okay, und wie geht es jetzt weiter? Eine erste Lesung aus ihrem Buch hält Heidemarie Pläschke am Dienstagabend, 29. September, im Kunstturm Kirchlinteln, gegenüber der Schule. „Allerdings passen da nur 20 Leute rein. Viel Werbung kann ich dafür also nicht machen.“ Weitere Lesungen sollen „Schritt für Schritt geplant“ werden. Schon jetzt steht fest, dass Heidemarie Pläschke im Mai 2016 auf der Leipziger Buchmesse mit Buch präsent sein wird. „Zusammen mit meiner Freundin habe ich schon das Hotelzimmer gebucht.“ Im nächsten Jahr ist zudem auch eine Lesung mit Heidemarie Pläschke im Auditorium der Volkshochschule Rotenburg terminiert. Apropos „Rotenburg“: Die biografischen Züge ihres Romans garantieren, dass auch das Zuhause der Autorin, Rotenburg eben, im Roman vorkommt und übrigens auch das Hotel Landhaus Wachtelhof und viel Bekanntes mehr aus der Region.

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„Eines Tages hol‘ ich sie mir!“, Heidemarie Pläschke, Engelsdorfer Verlag, 258 Seiten, 14,95 Euro.

ISBN 978-3-95744-791-3

Kontakt zur Autorin unter Telefon 04261/63170.

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