Gymnasiasten simulierten eine Woche lang den unternehmerischen Alltag

Manager mit viel Fantasie

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Die am „Management-Information-Game“ teilnehmenden Schüler von Ratsgymnasium und den BBS.

Rotenburg - Von Matthias Röhrs. 24 Schüler vom Ratsgymnasium und von den Fachgymnasien der Berufsbildenden Schulen haben an der Projektwoche „Management-Information-Game“ teilgenommen. In drei Gruppen haben sie eine Smartwatch für einen fiktiven Elektronikhandel mit allen Facetten wie Technik und Marketing entwickelt. Ihre Ergebnisse stellten sie am Donnerstagabend Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Schule vor.

„Das Ziel dieses Planspiels ist es, Theorie und Wirtschaft miteinander zu verbinden“, erklärte Volker Eichler von der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde den Zuschauern. „Die Schüler lernen unternehmerische Entscheidungen zu treffen.“ Friedhelm Horn vom Ratsgymnasium ergänzte: „Die Schüler wissen, wofür sie in der Schule sind.“ Für die Projektwoche wurden die Schüler vom Unterricht freigestellt. Neben der Entwicklung der Smartwatch standen stattdessen Referate von Rotenburger Wirtschaftsvertretern und eine Betriebsbesichtigung bei Juwel Aquarium auf dem Stundenplan. Dazu betreuten Tutoren die Nachwuchs-Manager.

Am Präsentationsabend schlüpften die Zuschauer dann in die Rolle von Einkäufern der fiktiven Firma „Elektromarkt“, die 500000 Smartwatches für ihre Filialen kaufen will. Die Schüler sollten mit ihrem speziellen Produkt den Auftrag für einen möglichst großen Anteil dieses Kontingents ergattern. Dabei versuchten sie in ihren Präsentationen das Besondere ihrer Smartwatch hervorzuheben und hatten, neben den technischen Details, auch schon Marketing-Strategien ausgearbeitet. Im Anschluss hatten die „Einkäufer“ die Gelegenheit, durch Fragen zum Produkt ihr direktes Feedback zu geben. Kein Problem für die Schüler, selbst kompliziertere Fragen konnten mit viel Fantasie beantwortet werden.

Fantasie bewiesen die drei Gruppen auch bei ihrem Produkt. So kombinierte die Gruppe „Spiegelbild AG“ eine Analog-Uhr mit intelligentem Glas, das auf Knopfdruck die Funktionen der Smartwatch abbildete. „Hy-Tech“ und „TechnoInnovations AG“ haben dagegen einen Fokus auf Sportlichkeit und Ernährung gelegt, samt möglicher Blutanalyse und Solarzellen im Armband. Am Ende haben die Schüler von „Hy-Tech“ das Publikum am meisten überzeugt, vor ihren Mitbewerbern der „TechnoInnovations AG“ auf dem zweiten und der „Spiegelbild AG“ auf dem dritten Rang.

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