Kreis genehmigt sechs Windparks mit 32 einzelnen Rädern

Grünes Licht für Windkraft

Noch viel höher als die bestehende Windräder werden die neuen Anlagen.
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Noch viel höher als die bestehende Windräder werden die neuen Anlagen.

Rotenburg – Sieben Jahre hat es gedauert, fünf Versionen gab es und mehr als 900 Einwände musste die Kreisverwaltung abarbeiten. Doch dann stand im Mai der politische Beschluss zur Neuauflage des Regionalen Raumordnungsprogramm (RROP). Nur einen Monat später lag die Genehmigung des Amts für regionale Landesentwicklung in Lüneburg vor. In der jahrelangen Debatte ging es insbesondere um die Standorte, an denen künftig raumbedeutsame Windkraftanlagen stehen dürfen. Keine „kleinen Spargel“, sondern Anlagen mit Höhen jenseits von 200 Metern. Nachdem rechtliche Sicherheit bestand, stehen nun auch die ersten Genehmigungen. Die Bauaufsicht des Landkreises hat grünes Licht erteilt für den Betrieb der ersten sechs Windparks mit insgesamt 32 einzelnen Windrädern und einer Gesamtleistung von 162,3 Megawatt.

Die Windparks werden sich in den Vorrangflächen Alfstedt/Ebersdorf, Oerel, Wilstedt und Rotenburg/Wohlsdorf befinden, heißt es in einer Mitteilung. Nach dem Inkrafttreten des RROP hätten die Antragsteller mit hoher Intensität an der Vervollständigung ihrer sehr umfangreichen Antragsunterlagen gearbeitet. Nach intensiver Prüfung konnten die Mitarbeiter der Bauaufsicht bis Mitte September die Bescheide erteilen, heißt es. Für die potenziellen Betreiber der geplanten Windparks seien die Genehmigungsbescheide von grundlegender Bedeutung: Sie sind Voraussetzung zur Teilnahme an den Ausschreibungen der Bundesnetzagentur zur Ermittlung der finanziellen Förderung von Erneuerbaren-Energien-Anlagen.

Im Laufe der Verfahren wurden nach Kreisangaben viele Bedenken gegen einzelne Windparks vorgetragen. Der Landkreis habe sämtliche Eingaben und Anregungen sehr sorgfältig geprüft. Einwender, die der Auffassung sind, ihre Bedenken seien nicht hinreichend gewürdigt worden, hätten auch jetzt noch die Möglichkeit, förmlich Widerspruch gegen die Landkreisentscheidungen einzulegen.

Von einst 50 Vorrangflächen in den RROP-Planungen waren 15 geblieben. 1 874 Hektar Vorrangfläche für Windkraft stehen im RROP noch drin, rund 0,9 Prozent der Kreisfläche. Aktuell liegen dem Landkreis weitere Anträge für sieben Windparks mit insgesamt 30 Windrädern und einer Gesamtleistung von 140,1 Megawatt zur Prüfung vor, heißt es.

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