CDU-Politiker beendet Debatte

Comeback bleibt aus: Grindel sagt Kandidatur ab

Reinhard Grindel wird im kommenden Jahr nicht wieder für den Bundestag kandidieren.
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Reinhard Grindel wird im kommenden Jahr nicht wieder für den Bundestag kandidieren.
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    vonMichael Krüger
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Rotenburg – Reinhard Grindel wird im Bundestagswahlkampf 2021 kein politisches Comeback anstreben. Das hat der 59-jährige CDU-Politiker aus Rotenburg am Wochenende auf Anfrage der Rotenburger Kreiszeitung erklärt. „Ich habe den beiden Kreisvorsitzenden Marco Mohrmann und Kai Seefried mitgeteilt, dass ich für eine Kandidatur zum Bundestag nicht zur Verfügung stehe“, so Grindel. Gründe nannte er nicht.

In der vergangenen Woche waren Spekulationen laut geworden, dass Grindel im kommenden Jahr für das Bundestagsmandat im Wahlkreis „Stade I – Rotenburg II“ antreten möchte. Er selbst hatte das am Donnerstag noch offen gelassen und gesagt: „Es gibt ganz viel zu überlegen.“ Er sei aber stets ein „politischer Mensch“ gewesen, insofern schließe er eine Rückkehr in diesen Bereich nicht aus. Grindel: „Ich prüfe aber auch andere berufliche Perspektiven. Es ist noch unheimlich offen.“ Nun also die Absage. Grindel war von 2002 bis 2016 für den Wahlkreis Rotenburg Mitglied des Bundestags. Knapp drei Jahre war er anschließend DFB-Präsident, dann trat er wegen einer „Uhren-Affäre“ zurück.

Der Rotenburger Kreisvorsitzende Marco Mohrmann bestätigte Grindels Entscheidung. „Reinhard Grindel hat mir heute Morgen mitgeteilt, dass er sich nicht um ein Bundestagsmandat bemühen wird. Damit ist das Thema für mich erledigt“, so Mohrmann am Sonnabend. Bislang gibt es für den Wahlkreis „Stade I – Rotenburg II“ bei der CDU einen Bewerber: Mandatsinhaber Oliver Grundmann aus Stade. Der hatte, angesprochen auf die Spekulationen, gesagt: „Ich halte die Überlegungen von Herrn Grindel für derart kurios, dass es keiner weiteren Kommentierung bedarf.“

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